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Medizinstudium - Wenn nicht jetzt wann dann?

30.09.200811:38 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Medizinstudium - Wenn nicht jetzt wann dann?

(openPR) Momentan stehen die meisten Studienbewerber, die sich für ein Zahn- oder Humanmedizinstudium beworben haben, mit einer Absage in der Hand da. Nur ca. jeder vierte Bewerber hat einen Studienplatz erhalten. Aber was sollen nun all diejenigen, die keinen Platz erhalten haben, tun?



Die absolut schlechteste Alternative ist, einfach abzuwarten. Leider begegnet uns das in unserem Beratungsalltag immer wieder. Die Leute warten einfach passiv auf die nächste Runde, frei nach dem Motto „neues Spiel neues Glück“. Dabei hält sich auch noch hartnäckig der alte Irrglaube, mit der steigenden Wartezeit verbessere sich der Abiturdurchschnitt. Pustekuchen!

Tatsächlich verbessert sich die Chance auf einen Studienplatz beim nächsten Vergabeverfahren erst einmal überhaupt nicht. Wer dieses Wintersemester keinen Studienplatz erhalten hat, wird höchstwahrscheinlich auch im kommenden Vergabeverfahren erst mal keinen Studienplatz erhalten. Die Wartezeitquote lag im letzten Vergabeverfahren bei 10 Semestern, also bei 5 Jahren und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1 Jahr gestiegen. Die Grenzwerte bei der Abiturbestenquote und den Auswahlverfahren der Hochschulen sind auch in diesem Jahr wieder gestiegen. So benötigte man dieses Wintersemester beispielsweise in Münster mindestens eine 1,2 und in Bonn mindestens eine 1,6 um einen Studienplatz zu erhalten, wo im Wintersemester 2007/2008 noch eine 1,3 und eine 1,7 gereicht hat. Erschwerend kommt noch hinzu, dass momentan und insbesondere in den kommenden 2 Jahren mehr Studienbewerber als normal auf die Hochschulen zukommen werden, da in vielen Bundesländern eine Umstellung des Schulsystems von 13 auf 12 Jahre erfolgt, mit dem Resultat, dass vielerorts die 12. und 13. Klasse gleichzeitig abschließen. Dadurch wird für das Jahr 2010 mit 80.000 zusätzlichen Studienbewerbern gerechnet. Die Luft im Kampf um die begehrten Medizinstudiengänge wird also tendenziell eher dünner.

Zudem klammern sich Viele momentan an den Strohhalm, dass sie über etwaige Losverfahren an den Universitäten einen Studienplatz erhalten. Die meisten scheinen nicht zu wissen, dass die Losverfahren für Medizinstudienplätze oftmals überhaupt nicht stattfinden, weil es keine Plätze zu verlosen gibt. Das einzige Losverfahren, das eine geringe Chance hat, ist die Verlosung der Teilstudienplätze über die ZVS.

Natürlich gibt es auch sinnvolle Überbrückungsmöglichkeiten für die Wartezeit. So ist eine Ausbildung im medizinisch relevanten Bereich sicherlich eine Option - insbesondere dann, wenn man nicht viel Geld für die Ausbildung investieren kann oder will. Zwei Dinge sollten dabei jedoch berücksichtigt werden: Erstens verdient ein fertig ausgebildeter Arzt ein Vielfaches von beispielsweise einem Rettungssanitäter oder einer Krankenschwester in der Ausbildung. Es muss also nicht zwangsläufig ökonomischer sein, in der Wartezeit eine Ausbildung zu absolvieren! Und zweitens ist es nach 5 Jahren des Wartens und regulären Arbeitens nicht gerade leicht, plötzlich wieder die Schul- bzw. Unibank zu drücken um dann Physik oder Chemie zu pauken.

Unsere dringende Empfehlung an alle, die keinen Studienplatz erhalten haben ist deshalb, sich schleunigst nach möglichen Alternativen umsehen. Entweder gibt es alternative Studienmöglichkeiten, die ebenfalls gut zum Profil des Studieninteressenten passen, oder es muss ein anderer Weg in ein Medizinstudium gefunden werden.

Ersteres ist übrigens gar nicht so selten: Betrachtet ein Studienberater die Motivation, Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale und Interessen eines Studieninteressenten und diskutiert diese mit ihm, kommen dabei oft ganz neue Studien- und Berufsmöglichkeiten zu Tage, die unter Umständen viel besser passen.

Will jemand jedoch unbedingt Medizin studieren, lassen sich Möglichkeiten jenseits der ZVS finden. Meist sind diese jedoch teuer und/oder mit sehr viel mehr Aufwand verbunden. Aber leider ist dieser Weg meist trotzdem besser, als einfach nur abzuwarten.

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