(openPR) Köln, 30.09.2008 – REITs kommen in Deutschland nicht voran. Das Fachmagazin immobilienmanager erläutert die Gründe.
• Börsenwert deutscher REITs für institutionelle Investoren zu gering
• Wegen der höheren Provisionen verkaufen Banken lieber Fonds-Anteile
• Gefahr droht durch Exit-Tax-Versprechen
Köln, 30. September 2008 – Die Nachfrage nach Aktien deutscher REITs ist schlecht. Das Fachmagazin immobilienmanager sieht die Gründe dafür sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Investoren. Der Börsenwert deutscher Gesellschaften wie Alstria oder Fair Value ist stark gesunken. Daher erreichen sie nicht die kritische Größe, um von deutschen institutionellen Anlegern wie Versicherungen wahrgenommen zu werden.
Nicht anders verhalten sich private Anleger, doch ihre Zurückhaltung beruht offensichtlich auf der Verkaufspolitik der Banken. REITs stehen in Konkurrenz zu Immobilienfonds, deren Anteile die Banken lieber verkaufen, weil sie dafür höhere Provisionen kassieren. Vor allem bei geschlossenen Fonds ist dieser Unterschied beträchtlich.
Als gefährliche Falle für Vor-REITs könnte sich die Exit-Tax entpuppen. Damit die Verkäufer der Immobilien, die in einem Vor-REIT liegen, in den Genuss der Steuerersparnis kommen, muss dieser bis 2010 an der Börse eingeführt sein. Wenn das nicht klappen sollte, müssten Vor-REIT-Initiatoren für viele Millionen Euro entgangener Steuerersparnis gerade stehen.
Den ausführlichen Text finden Sie in der Oktober-Ausgabe von immobilienmanager, die am 1. Oktober erscheint.



