(openPR) Köln / Mainz / Wuppertal, 29. September 2009 - Die Faire Woche 2008 unter dem Motto „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ rückte fair gehandelte Bio-Produkte stärker ins öffentliche und politische Bewusstsein. Die Akteure des Fairen Handels übergaben in den Landeshauptstädten „Faire Lunchpakete“ an Entscheidungsträger aus Politik, Landesverwaltung, Kommunen und Wirtschaft. Damit setzte die Faire Woche erstmals bundesweit über alle Parteigrenzen hinweg ein Zeichen für den Fairen Handel. In 3.000 Veranstaltungen engagierten sich zahlreiche Menschen in Weltläden, Supermärkten, Naturkostläden, Kantinen, Kirchengemeinden, Schulen, Verbraucherzentralen und vielen anderen Orten, um fair gehandelte Bio-Produkte in ganz Deutschland ins Rampenlicht zu stellen. „Das zeigt die Kraft und Attraktivität des Fairen Handels“, so Dr. Hans-Christoph Bill, Vorsitzender des Forums Fairer Handel.
Vom 15. bis 28. September 2008 genossen Tausende von Verbraucherinnen und Verbraucher fair gehandelte Bio-Produkte und informierten sich über die Ziele und Hintergründe des Fairen Handels. Ob Faire Lunchpakete, Probieraktionen, Ausstellungen oder der gelungene Rekordversuch eine Millionen Bananen zu verteilen, ob Faire Kaffeetafel, Faires Engagement einer ganzen Stadt oder Besuche von Kleinbauern aus dem Süden – in den letzten 14 Tagen war der Faire Handel bundesweit präsent.
„Der Faire Handel zeigt Wirkung!“ Das berichteten die elf Produzentenvertreter aus Ecuador, Tansania, Sri Lanka, Thailand und den Philippinen, die während der Fairen Woche zu Gast waren. In über 100 Veranstaltungen sprachen sie über ihre Erfahrungen mit dem Fairen Handel und überzeugten viele deutsche Verbraucher, beim nächsten Einkauf auf Produkte aus Fairem Handel zu achten. So erklärte auch Elizabeth C. Mondejar, Alter Trade Corporation, Philippinen: „Der Faire Handel schafft ökologisch und sozial verträgliche Produktionsbedingungen und verbessert unsere Verdienstmöglichkeiten und den Marktzugang. Zusätzlich trägt er zum nachhaltigen Schutz der Umwelt bei. Unsere Bauern sind stolz auf das, was sie tun.“
Rund 193 Millionen Euro haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr für fair gehandelte Produkte ausgegeben. Das sind ca. 20 Prozent mehr als im Vorjahr – und eine Verdoppelung innerhalb von vier Jahren (2004 bis 2007). Das zeigt, dass auch den Verbrauchern hier zu Lande der Nutzen fair gehandelter Bio-Produkte bekannt ist. Sie erhalten Produkte, die mit großer Sorgfalt hergestellt wurden, ausgezeichnet schmecken und nicht mit Pestiziden belastet sind. Unter dem Motto der diesjährigen Fairen Woche: „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ leisten sie damit zwei wichtige Beiträge: einen zur Armutsbekämpfung und einen zum Schutz der Umwelt. Mittlerweile stammen über 70 Prozent der fair gehandelten Produkte aus ökologischer Landwirtschaft.
Auch im nächsten Jahr sind wieder alle Verbraucherinnen und Verbraucher herzlich eingeladen, sich für den Fairen Handel in Deutschland zu engagieren. Die Faire Woche 2009 findet vom 14. bis 27. September 2008 unter dem thematischen Schwerpunkt „Fairer Handel schafft Zukunft“ statt.







