(openPR) Mainz/ Köln/ Wuppertal, 09. Mai 2008
Der Schutz und Erhalt von Arten und Lebensräumen, eine nachhaltige Nutzung biologischer Vielfalt, aber auch die Diskussion über eine gerechtere Verteilung von Zugang und Nutzen lebenswichtiger Ressourcen sind zentrale Themen des Fairen Handels. In diesem Sinne begrüßt Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, dass der Zusammenhang zwischen biologisch angebauten und fair gehandelten Produkten im Mittelpunkt der Aktionswoche rund um den Fairen Handel steht.
Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat für die Faire Woche unter dem Motto „Doppelt gut! Bio im Fairen Handel“ die Schirmherrschaft übernommen und freut sich schon jetzt über die vielen Veranstaltungen, die vom 15. bis 28. September 2008 Gelegenheit geben, köstliche Rezepte aus Bio- und fair gehandelten Produkten auszuprobieren und damit ganz konkret zum Erfolg des Fairen Handels beizutragen. Denn seit Jahren leistet der Faire Handel einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser Welt als Lebensgrundlage für alle. Mit Hilfe von fairen Preisen, partnerschaftlichen Handelsbeziehungen und umweltgerechten Anbaumethoden werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern / Produzenten im Süden verbessert. Diese Länder sind reich an Natur, aber auch von ihr abhängig. 2,6 Milliarden Menschen leben weltweit von Landwirtschaft, die meisten davon in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie sind demnach am härtesten von Ernteverlusten, steigenden Ölpreises und den Industrieländern betroffen, die im Zuge der Globalisierung nur an Profitmaximierung denken. Der Faire Handel schafft hier eine Balance. Er ermöglicht den Kleinbauern / Produzenten vor Ort, Erlöse zu erwirtschaften, stellt technische Beratung zur Verfügung, sorgt für den Anbau von Mischkulturen. Somit trägt der Faire Handel zum Erhalt der Ernährungssicherheit und der biologischen Artenvielfalt bei.
Die Vorbereitungen der Akteure der Fairen Woche laufen auf Hochtouren. Dazu gehören die Aktualisierung des Internetportal www.fairewoche.de und eine breit angelegte Anzeigenkampagne ebenso wie die Ansprache von Kirchen, Verbänden, Verbraucherorganisationen, entwicklungspolitischen Initiativen, Weltläden, Schulen, Agenda-Gruppen, Medien, Politik, Wirtschaft und Handel sowie Einzelpersonen und Familien, die aufgerufen sind, sich aktiv an der Fairen Woche zu beteiligen. Mehr Informationen unter: www.fairewoche.de







