(openPR) (Bremen) Der diesjährige Weltschifffahrtstag steht ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der IMO (International Maritime Organisation), einer Einrichtung der UNO. Die Deutsche Seemannsmission (DSM) ist dort durch die ICMA (International Christian Maritime Association) ebenfalls vertreten und wird in den Beratungen als Beisitzer gehört. Das Hauptziel der IMO ist es, internationale Standards für Seeleute und ihre Sicherheit an Bord zu definieren, zu vereinbaren und durchzusetzen. Der Generalsekretär der Deutschen Seemannsmission, Pastor Hero Feenders sagte vergangenen Donnerstag dazu: "Das ist besonders in diesen Tagen aktuell. Vermehrt werden Schiffe von Piraten überfallen und deutsche Reeder sind davon auch betroffen. Seeleute brauchen deshalb Fürsprecher an Land, die ihre Interessen wahrnehmen und vertreten, während sie selbst auf See sind. Durch die regelmäßigen Besuche an Bord in 17 Häfen weltweit und 16 Häfen in Deutschland erfahren wir sehr direkt und ungeschminkt, wie sich das Leben der Seeleute an Bord verändert und unter welchen Bedingungen die Arbeit geschieht. Durch die Ausarbeitung und Formulierung von internationalen Übereinkommen gelingt es der IMO, die Interessen der Seeleute zu schützen und deren Sicherheit zu erhöhen. Daher erscheint es lohnenswert, ebenso wie bei der Umsetzung des ISPS-Code, kurzfristig internationale Übereinkommen zu treffen, um die Piraterie zu unterbinden." Eine solche Maßnahme könne das Wohl der Seeleute an Leib und Seele schützen und dafür stehe die DSM mit ihrem selbst formulierten Auftrag support of seafarers' dignity, so Feenders weiter.













