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Investieren in Pflege

04.09.200809:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) EUROFORUM-Konferenz "Die Zukunft der Pflegeeinrichtung" am 11. und 12. November 2008 in Düsseldorf

Frankfurt/Düsseldorf, 04. September 2008. Pflegeeinrichtungen stehen im Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen: Die Politik will die Strukturen verändern und forderte mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG) verbesserte Leistungen und sektorenübergreifende Lösungen. Für eine höhere Qualität in den Häusern plädieren vor allem Bewohner, Angehörige und Investoren. Handlungsempfehlungen für Betreiber von Pflegeeinrichtungen präsentiert die EUROFORUM-Konferenz "Die Zukunft der Pflegeeinrichtung" am 11. und 12. November 2008 in Düsseldorf. Zu den Sprechern zählen neben zahlreichen Praktikern auch Experten aus Politik, Krankenkassen, Verbänden und Finanzwesen. Das Programm ist abrufbar unter: http://www.euroforum.de/dn-pflegeeinrichtung08



Investitionsobjekt Pflege
Nach Ansicht der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) rückt das PfWG "die Pflege in die Mitte der Gesellschaft". Kritiker bemängeln, dass die Reform keine verlässliche Finanzierungsbasis geschaffen habe und die Finanzierung nur bis 2015 gesichert sei. Warum sich Investoren im Pflegesegment engagieren sollten und welche Objekte sich dafür anbieten, zeigt Jost-Albrecht Nies, Geschäftsführer von Corpus Sireo Investment Management in Luxemburg. Neue Finanzierungsformen im Pflegemarkt stellt Harald Wenzel vom Kreditinstitut Sal. Oppenheim vor. Er wird erörtern, ob im freigemeinnützigen Bereich eine Fusionswelle zu erwarten ist.

Einen Überblick über den deutschen Pflegemarkt und die Auswirkungen der dortigen Investitionen auf die Gesamtwirtschaft gibt Herbert Mauel, Geschäftsführer des bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste. Die Fortschritte bei der Umsetzung des PfWG schildert Dr. Matthias von Schwanenflügel, beim Bundesministerium für Gesundheit zuständig für den Bereich Pflegesicherung.

TÜV für Pflegeeinrichtungen
Pflegeheime sollen ab 2011 mindestens einmal pro Jahr geprüft werden. Der Zustand der Bewohner wird bei den Kontrollen im Mittelpunkt stehen. Ab 2009 müssen die Heime eine Zusammenfassung der Prüfungen aushängen. (ftd.de, 25.04.2008) Wie ein verantwortungsbewusstes Handeln im Pflegemarkt gelingen kann, diskutieren auf der EUROFORUM-Konferenz unter anderem Helmut Müller, Geschäftsführer des Pflegeheimbetreibers Senvital, und Reinhard Quellmann, Geschäftsführer des Diakoniewerks Bochum-Pflege. Die Anforderungen von Investoren an die Qualität der Einrichtungen sowie der MDS-Qualitätsbericht stehen im Mittelpunkt weiterer Vorträge.

Als "Lieblingsprojekt der Gesundheitsministerin" (ftd.de, 25.04.2008) gelten die so genannten Pflegestützpunkte. Sie sollen flächendeckend in Wohnvierteln als Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen eingerichtet werden, um den Bürokratieaufwand gering zu halten. Mit einer Anschubfinanzierung vom Bund in Höhe von 60 Millionen Euro sollen bis 2011 rund 3000 Stützpunkte entstehen. An einer Podiumsdiskussion zum Einsatz der Stützpunkte und ihrer Bedeutung für Senioreneinrichtungen beteiligen sich unter anderem Frank Markus, Geschäftsführer Senioren Wohnpark Weser, und Wilfried Westphal von der DAK.

Weitere Themen der Konferenz sind Mitarbeiterführung, Marketingkonzepte und Imagebildung von Pflegeeinrichtungen.

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