(openPR) Gute Qualifikation ist ihr Geld wert – das gilt auch für die Altersmedizin. Kliniken, die Leistungen nach den Regeln der Komplexbehandlung in der Geriatrie abrechnen möchten, benötigen spätestens ab Ende 2014 eine Mindestausstattung an speziell geschulten Pflegekräften, die mindestens über 180 Stunden Zusatzqualifikation und sechsmonatige Berufserfahrung in der Geriatrie verfügen.
„Wir begrüßen die neue Regelung, die vom Bundesverband Geriatrie entwickelt wurde, ausdrücklich“, erklärt Claudias Kühnel, Akademieleiter des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin. „Die Behandlungsqualität rückt so noch mehr in den Mittelpunkt“, sagt Kühnel.
In vielen Kliniken ist die sogenannte „Fachweiterbildung Pflege“ deshalb gerade ein großes Thema, denn sie bietet die Gelegenheit zu einer umfassenden Weiterbildung, die sogar noch über die geforderten 180 Stunden hinausgeht und die Möglichkeit eröffnet, sich zur „Fachpflegekraft aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie“ fortbilden zu lassen. Insgesamt umfasst die Fachweiterbildung Pflege im Rahmen des Zercur Geriatrie® 520 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten. In der Akademie für Fort- und Weiterbildung im Evangelischen Geriatriezentrum Berlin (EGZB) haben Pflegekräfte die Möglichkeit, sämtliche benötigten Unterrichtseinheiten für die Fachfortbildung zu absolvieren. Die Zusatzqualifikation für die Komplexbehandlung in der Geriatrie kann dabei gleich mit erworben werden – für viele ein Anreiz, jetzt die berufliche Zukunft zu planen und eine Belohnung für Krankenhäuser, die in die Qualifikation ihres Personals investieren.








