(openPR) Als Reaktion auf einen Beschluss der Juso-Hochschulgruppe Potsdam vorherige Woche kündigt die Grün-Alternative Liste (GAL) den Gang in die Opposition an.
Die Jusos hatten sich gegen eine Koalition mit der GAL und für die Bildung eines AStAs mit fünf anderen Listen entschieden. Eine Parlamentsmehrheit wird nur über die Beteiligung von linken Splitterlisten und der ShineUP erreicht.
Letztere errang bei den Wahlen im Juli ihre drei Sitze mit Forderungen nach Hubschrauberlandeplätzen, ICE-Anschlüssen und 20-lagigem Toilettenpapier.
Die GAL war bei den StuPa-Wahlen mit einem Viertel der Sitze erneut zur mit Abstand stärksten Kraft gewählt worden. Sie hatte in den Sondierungsgesprächen für eine effiziente Drei-Listen Koalition mit den Jusos und z.B. der Liste Unabhängiger Studierender (LUST) geworben.
"Eine solche Koalition hätte die Kräfte der erfolgreichsten Listen gebündelt. Die Jusos haben diese Chance verpasst. Stattdessen koalieren sie wieder mit Listen, die von den Wählern deutlich abgestraft wurden.", erklärt Björn Ruberg (GAL).
Tatsächlich wird diese neue Koalition nur die Fortsetzung der alten sein. Zwar wechselten einige Listennamen, personell bleibt aber alles weitgehend beim Alten.
Die GAL lehnt diese Koalition ab, unter anderem wegen des Verdachts der Selbstbedienung an studentischen Geldern und starker Defizite im demokratischen Grundverständnis in der letzten Legislatur.
Die GAL wird derartige Missstände in Zukunft verstärkt an die Öffentlichkeit bringen.













