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Unterfinanzierung der Hochschulen nicht länger hinnehmbar

18.06.200908:55 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Unterfinanzierung der Hochschulen nicht länger hinnehmbar

(openPR) Zur heute in Potsdam stattfindenden Demonstration im Rahmen der bundesweiten Bildungsproteste unterstreicht die die Grün-Alternative Liste an der Universität Potsdam (GAL) die Kritik an Landes- und Bundespolitik.

Aus Sicht der GAL ist die Unterfinanzierung des Bildungssystems nicht länger hinnehmbar. Diese Politik treibe die unter der Unterfinanzierung Leidenden zu Recht auf die Straße. Jürgen Stelter, GAL-Vertreter im Senat der Universität Potsdam kritisiert auch die Rhetorik von Wissenschaftsministerin Wanka (CDU): „Sie brüstet sich mit einer in diesem Jahrzehnt fast verdoppelten Anzahl von Studierenden in Brandenburg einerseits und mit einem etwa gleichbleibenden Finanzzuschuss für die Hochschulen andererseits. Zynischer geht es nicht.“ Die GAL fordert als kurzfristige Maßnahme einen adäquaten finanziellen Ausgleich für die gestiegenen Studierendenzahlen. Mittelfristig ist die Finanzierung der Hochschulen mindestens auf den bundesdeutschen Durchschnitt anzuheben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist Brandenburg Schlusslicht bei der Kennzahl „Laufende Ausgaben je Studierenden an Universitäten“.

Darüber hinaus fordert die GAL die Rücknahme von Verschärfungen in der letzten Hochschulgesetz-Novelle. "Wir fordern den Verzicht auf Zwangsexmatrikulation und künstliche Zulassungsbeschränkungen für das Masterstudium", ergänzt Stelter. Aber auch hier betont die Grüne Hochschulgruppe den Bedarf an zusätzlichen Mitteln. "Selbst bei Verzicht auf starre Notengrenzen für die Zulassung zum Masterstudium kann der freie Zugang erst dann gewährleistet werden, wenn das Geld für ein ausreichendes Studienplatzangebot vorhanden ist."

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