(openPR) Opposition verweigert Haushaltsbeschluss
Nachdem die Studierendenschaft der Universität Potsdam über Monate hinweg in der Öffentlichkeit als zerstritten dargestellt wurde, schien es bei der diesjährigen Haushaltsdebatte zumindest einen weitgehenden Konsens über notwendige Maßnahmen zu geben. So hat die oppositionelle Grün-Alternative Liste (GAL) entscheidende Ziele der AStA-tragenden Listen in einem Änderungsantrag zum Haushalt übernommen. Unter anderem wurden AStA-Bestrebungen aufgegriffen, einen studentischen Club in Golm, ein Campusradio sowie eine bessere Prüfungsrechtsberatung für Studierende zu ermöglichen. Zudem unterstützt sie die konkreten Pläne der AStA-Koalition, Solaranlagen an Potsdamer Universitätsstandorten voranzutreiben.
Die Wortführer der GAL sowie VertreterInnen anderer Oppositionslisten waren dann jedoch bei der StuPa-Sitzung am 4. November nicht bereit, die seit dem 14. Oktober andauernden Diskussionen über einen Haushalt zu Gunsten ihrer ca. 20.000 Mitstudierenden zu Ende zu bringen. Sie verließen die Sitzung und verweigerten sich so der weiteren Diskussion und Abstimmung über den Haushalt. Da der AStA-Finanzreferent Thomas Szodruch und die Koalition es jedoch ablehnten, ihren Haushaltsentwurf ohne weitere Beratung der Oppositionsvorschläge durchzustimmen, wurde trotz vorhandener Mehrheit die Sitzung daher vorzeitig beendet.
Zum Wohle der Studierendenschaft halten es die StuPa-Listen Juso-Hochschulgruppe, offenelinkeliste [oll], shine UP, DIE LINKE.SDS Potsdam, Fachschaftsliste und Grüne Überparteiliche Liste (GÜL) für notwendig, zum schnellstmöglichen Termin eine StuPa-Sitzung einzuberufen, um diese Selbstlähmung zu überwinden.
"Die gemeinsam als richtig erkannten Maßnahmen müssen endlich angepackt werden, sie dulden keinen weiteren Aufschub", so AStA-Finanzreferent Thomas Szodruch abschließend.













