(openPR) Einen neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wählte das Studierendenparlament der Universität Potsdam am 2. September. Die hochschulpolitischen Gruppen, die diesen 12. AStA stellen, sind wie im letzten Jahr die Jusos, die Linke.SDS, die offene linke liste und die so genannte "grüne überparteiliche liste". Als vom alten und neuen Referenten für Sozialpolitik angeführte Gruppe gehört neu auch die Liste "Shine UP" zu den UnterstützerInnen.
Die Referatsstruktur und die Schwerpunkte das neuen AStAs wird von der Grün-Alternativen Liste (GAL) Potsdam allerdings skeptisch betrachtet.
"Die Idee eines Campusradios mag eine interessante Initiative sein. Wichtige Themen wie Studierbarkeit, Studienbedingungen und Studiengebührenfreiheit dürfen dabei aber nicht vernachlässigt werden. Die Abschaffung des Referats für Hochschulpoltik lässt uns leider genau das Befürchten. In Zeiten von Hochschulgesetzesnovellen und wichtiger Wahlen ist die neue Schwerpunktsetzung des AStAs ungünstig", sagt Björn Ruberg (GAL).
Die GAL kritisiert auch, dass die neue alte Koalition die Bezüge der AStA-Mitglieder, die zum Teil seit sieben Jahren und länger an der Uni studieren, nun erneut kräftig erhöht hat. Die Koalition hat diese seit 2007 um 25% erhöht. "Diese Koalition wird für die Studierenden mit jedem Jahr teuerer.", erklärt Ruberg dazu.
Auch dieses Mal konnte die AStA-Koalition nur mit Hilfe von Tarnlisten die notwendige Mehrheit erreichen. Die so genannte "grüne überparteiliche liste" versucht jährlich Grünen-Wähler abzugreifen, besteht dabei aber hauptsächlich aus Mitgliedern des Jugendverbandes der Linkspartei.
Die GAL ist stärkste Fraktion im Studierendenparlament. Sie wird auch den neuen AStA als Opposition im Sinne der Studierenden begleiten.














