(openPR) Zwei Jahre hat es gedauert, jetzt ist das Ziel erreicht: Der Hamburger Senat hat sein Vorzeigeprojekt umgesetzt und für 2.000 junge Migrantinnen und Migranten eine Perspektive auf dem Hamburger Arbeitsmarkt geschaffen. Dies berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und 20 Kooperationspartner aus der Hamburger Wirtschaft, den Gewerkschaften und Ausbildungsinitiativen konnten eine positive Bilanz im Gästehaus des Senats vorlegen. Das zunächst festgelegte Ziel von 1.000 neuen Stellen in Ausbildung und Arbeit konnte sogar verdoppelt werden. Der Senat plant weitere Maßnahmen zur Jobschaffung. „Auch 2000 Stellen reichen nicht, wir müssen weitermachen und gehen jetzt in die Qualifizierungsoffensive für diejenigen Jugendlichen, die den Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht schaffen“, so Ole von Beust. Erschreckt zeigte sich der Hamburger Bürgermeister davon, wie viele jugendliche Migranten die Schule abbrechen oder sie ohne einen qualifizierten Abschluss verlassen. „Mehr als 20 Prozent der türkischen Schüler brechen die Schule ab. Diese Jugendlichen müssen wir in der Schulzeit gewinnen“, formuliert von Beust die Ziele des Senats. Ausdrücklich lobet er die geänderte Mentalität in der Wirtschaft. Die Unternehmen seien jetzt offener für die interkulturellen Kompetenzen der Migranten und würden diese auch in besonderen Einstellungsverfahren abfragen.
Rund 1.200 der 2.000 Migranten bekamen einen betrieblichen Ausbildungs- und Arbeitsplatz; 870 Jugendliche erhielten einen außerbetrieblichen Ausbildungsplatz. Diese sind in Programmen, die vom Hamburger Senat, der Agentur für Arbeit und von team-arbeit-hamburg gefördert werden. Die meisten dieser Ausbildungsstellen, nämlich 714, finanziert der Senat der Hansestadt.
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