(openPR) Potsdam, 20. Juni 2008 - Die Liste Unabhängiger Studenten an der Uni Potsdam hat ihr Ergebnis bei den Wahlen zum Studieredenparlament (StuPa) verbessern können. Mit 581 Stimmen erreichte sie 3 Sitze und damit einen mehr als im vergangenen Jahr. Möglichen Koalitionsverhandlungen steht die LUST offen gegenüber, sie fordert aber: Der AStA muss die Interessen aller Studenten der Uni Potsdam vertreten.
„Wir freuen uns über unseren Erfolg und danken erst einmal unseren Helfern für die Unterstützung und unseren Wählern für das Vertrauen,“ sagt Kristin Walter, Sprecherin der LUST. Die Promotionsstudentin erhielt mit 163 Stimmen zudem die drittmeisten Stimmen aller Kandidaten. Die LUST hat keine Partei oder sonstige Strukturen hinter sich, die sie unterstützt. Dadurch ist sie auf sich allein gestellt und unabhängig. „Wir haben den Wahlkampf neben dem Studium und der Arbeit allein organisiert und finanziert,“ sagt Lauren Lee, die zweite Frau der LUST im Parlament.
Die 23-jährige Newcomerin hat Lust auf Hochschulpolitik und ist sich sicher: „Die Ergebnisse zeigen, die wählenden Studenten wollen offensichtlich eine pragmatische Vertretung der Vernunft – und für die stehen wir.“ Eine bessere Bibliothek, funktionierendes Internet, Lehrevaluation, Unterstützung ausländischer Studenten – kurz ein besseres Studium aber auch ein besseres Campusleben, dafür möchte sich die LUST engagieren.
Ebenfalls zu den Wahlgewinnern gehören Shine UP, eine Fachschaftsliste und die Hochschulgruppe der SPD, mit drei, einem, bzw. fünf Sitzen. Konstant blieb die Anzahl der Mandate für Die Linke.SDS und die Grün Alternative Liste mit zwei und sieben Sitzen. Einbußen mussten hinnehmen die offene Linke Liste und die Grüne Überparteiliche Liste, die jeweils einen Sitz verloren und nun auf drei bzw. einem Stuhl im neuen Stupa Platz nehmen können.
Egal wer nun aus den anstehenden Verhandlungen als neue Koalition hervorgeht, Kristin Walter wünscht sich: „Die Aufgabe des AStAs ist es, für die Interessen aller Studenten da zu sein,“ Sie ist überzeugt, „nur dann wird er als Vertretung der Studenten von und für die Studenten wahrgenommen.“











