(openPR) Die Juso-Hochschulgruppe geht als klarer Sieger der Senatswahlen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervor. Mit 34,4 Prozent (1044 Stimmen) konnten die Jusos sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent steigern und gehen erstmals seit 2003 wieder als stärkste Kraft aus Uni-Wahlen hervor. Sie sind nun mit drei Sitzen im Senat vertreten. Neben Martina Schuler und Lina Bierwolf, die neu in den Senat eingezogen sind, wurde Erik Donner als Senatsmitglied bestätigt. Als wahrhaft historische Leistung ist einzustufen, dass mit Lina Bierwolf erstmals in der Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität überhaupt eine Studierende vom Fachbereich für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) in Germersheim in den Senat der Universität eingezogen ist. Am FTSK erzielten die Jusos mit 90,1 Prozent ihr mit Abstand stärkstes Ergebnis.
Im Wahlkampf der Jusos standen besonders das Thema „Master ohne Zugangsbeschränkungen“ und die Probleme rund um die Studierendenverwaltungssoftware JoGuSTiNe im Mittelpunkt. Aber auch Punkte wie studierendenfreundliche Uni-Verwaltung oder Hochschulsport wurden aufgegriffen.
Zweitstärkste Kraft wurde die gemeinsame Liste von CampusGrün und Kritische Linke. Die Grünen erzielten dabei 23,1 Prozent, was einen Verlust von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2010 bedeutet. Der RCDS konnte sich von 8,9 Prozent auf 21,3 Prozent steigern und stellt zukünftig ebenso wie die Grünen zwei Senatsmitglieder. Die Fachschaftenlisten konnte sich ebenfalls leicht auf 15,1 Prozent (+2,5 Prozent) verbessern und stellt ein Senatsmitglied. Nicht mehr im Senat vertreten ist die Liberale Hochschulgruppe, deren Stimmenanteil sich von 6,2 Prozent mehr als halbierte.
Der Senat ist das höchste Gremium der Johannes Gutenberg-Universität. Er wählt den Präsidenten und die Vizepräsidenten und nimmt Stellung zu Studien- und Prüfungsordnungen, beschließt die Listen bei Berufungen von Professorinnen und Professoren und ist mit allem Weiteren befasst, was die Universität als Ganzes angeht.







