(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Die Rohölnotierungen wiesen heute im Tagesverlauf kaum nennenswerte Änderungen auf. Am Morgen starten die Rohölkontrakte niedriger in Fortsetzung der Vortagesverluste. Die Märkte präsentierten sich gedämpft in Erwartung der Saudi-Arabischen Outputanhebung sowie der Prognose gestiegener US-Produktbestände, die auf nachlassende Nachfrage hindeuten dürften, zumal auch der unerwartete Rückgang der US-Industrieproduktionszahlen gestern enttäuschte.
Auch ein kurzer Aufwärtstest gegen Mittag war nicht von Dauer. Die Preise zogen kurz an, gaben aber dann ebenso schnell wieder nach und fielen nach unten. Zusätzlich sorgten Meldungen, dass die nigerianische Ölgewerkschaft möglichst einen Streik verhindern wolle und zu Verhandlungen mit Chevron bereit sei, für die Verluste. Zudem normalisierten sich die Verladungen im irakischen Ölhafen Basra wieder, nachdem es dort durch Sandstürme zu Behinderungen gekommen war.
Am frühen Nachmittag zum Redaktionsschluss hatten die Rohölnotierungen wieder ihre Vortageswerte erreicht. Neue Einflussfaktoren könnten mit der Veröffentlichung der Bestandsdaten heute Nachmittag eintreffen. Nach der jüngsten Reuters-Befragung werden im Mittel folgende Bestandsveränderungen erwartet: Rohöl: -1.5; Destillate: +1.8; Benzin: +0.8 Millionen Barrel.
Die heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise veränderten sich heute in der täglichen Preiserfassung durch BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau ebenfalls kaum. Der Bundesdurchschnittspreis für eine 3.000 Literpartie Heizöl EL, inkl. MwSt., rutschte nach dem Jahreshoch vom vergangenen Freitag zum dritten Mal in Folge abwärts. Mit rund 0,20 Euro Differenz pro 100 Liter gegenüber Montag gaben die Preise damit bis unter die 95,00 Euro-Marke nach.
Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.
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