(openPR) am Montag, 9.6.2008 startet die Liberale Hochschulgruppe (LHG) an der Universität Mainz eine Offensive für mehr Öffentlichkeit in der Studentischen Selbstverwaltung. Mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren wird an diesem Tag die Zeitung „Liberallala“ erscheinen, die künftig in regelmäßigen Abständen über Hochschulpolitische und Studentische Themen berichten soll.
„Solange es keine Aufklärung über die fatalen Umstände im AStA und dem Studierendenparlament gibt, welches immerhin über eine Summe von über 14.000.000 €uro Semesterbeiträge der Studierenden pro Jahr entscheidet, kann Parlamentarismus an der Universität nicht funktionieren.“ begründet der Vorsitzende der LHG, Chemiestudent Ginald Muleshka, die Notwendigkeit der Zeitung.
Die erste Ausgabe setzt sich vor Allem mit dem Thema der Transparenz hochschulpolitischer Gremien und Institutionen auseinander. Angesprochen werden unter anderem die schlechte Informationsmoral von Allgemeinem Studierendenausschuss (AStA) und Studierendenparlamentspräsidium, das Aushebeln parlamentarischer Mittel durch eine Zweidrittelmehrheit und die Ignoranz gegenüber der Opposition.
„Die AStA-finanzierte Zeitung ‚Unipress’ ist mit Studenten der extremen Linken besetzt und bislang das einzige politische Medium auf dem Campus. Trotz finanzieller Not sahen wir dringenden Handlungsbedarf, dieses Monopol auf politische Meinungsbildung zu brechen und entschieden uns zur Schaffung einer eigenen Zeitung.“ betont Geschichtsstudent und LHG-Beisitzer Johannes Knewitz, der für die Erstellung der Zeitung verantwortlich zeichnet.
Die Zeitung ‚Liberallala’ ist auch online verfügbar und kann unter www.lhg-mainz.de angesehen oder unter
angefordert werden.



