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Tibetorganisationen fordern Änderung der Olympischen Fackelroute und freie Berichterstattung in Tibet

03.06.200819:08 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Athen, 3. Juni 2008 - Tibetorganisationen aus Nordamerika, Deutschland und
der Schweiz haben heute anlässlich der bevorstehenden Tagung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) eine Pressekonferenz in Athen abgehalten. Students for a Free Tibet (SFT), die Tibet Initiative Deutschland (TID) und der Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) kritisieren die Nichtumsetzung der im Vorfeld der Spielvergabe zugesagten Pressefreiheit in China und Tibet. Des weiteren fordern sie vom IOC, die Fackel nicht wie geplant durch Tibet tragen zu lassen.

Seit den Unruhen im März 2008 wird jede unabhängige Medienberichterstattung aus Tibet unterbunden. Bei der Vergabe der Spiele im Jahr 2001 hatte das IOC jedoch zur Auflage gemacht, dass Peking vor und während der Olympischen Spiele umfassende Pressefreiheit in ganz China gewährt. "Das volle Ausmaß der brutalen Niederschlagung der Proteste durch das chinesische Militär in Tibet ist noch immer unbekannt, da ausländische Medien und unabhängige Beobachter nach wie vor keinen Zugang zu den tibetischen Gebieten haben", erklärt Tendon Dahortsang, Präsidentin des Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE). Das IOC sei jetzt aufgefordert, diese Freiheit einzuklagen.

Während des Fackellaufs durch Tibet muss mit erneuten Protesten und deren
gewaltsamer Niederschlagung gerechnet werden. Schon im Vorfeld nehmen die Repressionen durch die Kommunistische Partei kontinuierlich zu. "Die Fackel durch Tibet zu tragen ist nicht mehr nur eine politische Geste, sondern wird eine Verschärfung der humanitären Krise in Tibet zur Folge haben", so Boris Eichler, Sprecher der Tibet Initiative Deutschland.

Die Situation in Tibet hat sich in den letzten Wochen weiterhin
verschlechtert - die Lage ist im Vorfeld des Olympischen Fackellaufes
äußerst angespannt. Erst kürzlich kam es zu Verhaftungen von über 80 Nonnen im Bezirk Kardze (Osttibet), die friedlich demonstriert hatten, und von 12 Mönchen in Tingri (Präfektur Shigatse), die sich der Umerziehungskampagne widersetzt hatten.

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