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Sachsens Freie Berufe gegen Gießkannen-Prinzip

26.05.200813:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Ausbildungsbonus soll ausschließlich schwer vermittelbare Jugendliche fördern

Am heutigen „Tag des Ausbildungsplatzes“ und anlässlich einer Anhörung im Deutschen Bundestag zum so genannten „Ausbildungsbonus“, mit dem Jugendliche ohne Lehrstelle gefördert werden sollen, erklärt der Landesverband der Freien Berufe (LFB) Sachsen: „Wir lehnen dieses Förderinstrument ab und sprechen uns gegen das Gießkannen-Prinzip in der Arbeitsmarktpolitik und Förderung von Lehrstellen aus“, sagt Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Hans-Joachim Kraatz, Präsident des LFB Sachsen. „Statt einer klugen Förderung der Fähigkeiten Jugendlicher schon in der Schule und danach bei der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle wird hier erneut alimentiert und nicht qualifiziert. Statt weitere Finanzmittel in ein umstrittenes Projekt zu stecken, sollte besser der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung für alle Arbeitnehmer abgesenkt werden.“

„Wir fürchten für unsere Mitglieder und alle anderen Arbeitgeber, dass nach dem einmal beschlossenen Bonus ein Malus durch die Hintertür eingeführt werden könnte und die bereits verworfene Ausbildungsplatzabgabe doch noch installiert wird“, so Präsident Kraatz weiter.

Da die Umsetzung des Bonus nun kommen wird, sei es wichtig, die Zielgruppe möglichst eng zu fassen. „Er darf nur an die Betriebe, Praxen und Kanzleien ausgezahlt werden, die leistungsschwache Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen einstellen. Damit dies gewährleistet ist, müssen die Formulierungen im Gesetzentwurf dringend konkretisiert werden.“ So solle der Bonus nur für die Ausbildung von Altbewerbern, die in der Regel höchstens über einen mittleren Schulabschluss verfügen und bereits seit mindestens einem Jahr vergeblich auf der Suche nach einer Lehrstelle und individuell etwa durch eine Lernbehinderung benachteiligt sind, gezahlt werden.

Zur Qualifikation der Bewerber um Ausbildungsstellen meint Kraatz: „Für die Freien Berufe ist es viel wichtiger, dass die zukünftigen Azubis gut vorgebildet sind. Sie sollten mit dem für eine Berufsausbildung notwendigen Rüstzeug ausgestattet werden, indem sie etwa die Grundrechenarten beherrschen. Nur das erhöht die Einstellungsbereitschaft bei den Freien Berufen und allen anderen Unternehmen.“

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