(openPR) Diversity Management — die positive Nutzung der Unterschiede von Mitarbeitern auf Grund des kulturellem Hintergrunds, der Ethnie, des Geschlechts oder des Alters für Arbeitsprozesse — ist immer noch ein Randphänomen in Deutschland. Nur wenige, zumeist große Unternehmen fühlen sich angesprochen, die „Diversity“ (Vielfalt) der Arbeitnehmer nicht nur als Problem, sondern auch als Vorteil für das Unternehmen zu verstehen. Wendet man sich dagegen den Behörden und Ämtern von der kommunalen bis hin zur Bundesebene zu, dann wird deutlich, dass Diversity Management in deutschen Verwaltungen erst recht ein Ausnahmefall ist.
In vielen Verwaltungen stellt sich zurzeit die Problematik nur bedingt. Vielfalt in Form von Alter, Geschlecht oder Werteorientierung existiert zwar bereits heute in den Verwaltungen. Die Faktoren des kulturellen Hintergrundes und der Ethnie werden jedoch erst in den kommenden Jahren für Verwaltungen und deren Führung und Organisation relevant. Denn der Ruf nach qualifizierten Angestellten mit Migrationshintergrund wird größer — z.B. im Bereich der Polizeiarbeit, der Ausländer– oder Jugendämter. Gerade in größeren kommunalen Verwaltungen beginnt deswegen die Zahl der Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund zuzunehmen.
In Zukunft wird der Bereich Diversity Management dementsprechend ein Schlüssel für erfolgreiche Verwaltungsarbeit. Um Verwaltungen, deren Führungskräfte und Mitarbeiter zu unterstützen bietet das imap Institut auch im Rahmen der Seminare zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz Diversity Management Trainings für Führungskräfte an. Gerne senden wir Ihnen unser Seminarprogramm zu.










