(openPR) Starke Strategien, beste Kreation und echte Emotionen: Fünf Standpunkte von Felix Maria Arnet, Sprecher der Geschäftsführung und geschäftsführender Gesellschafter der vor 15 Jahren in Wiesbaden vor Anker gegangenen ahoi Werbeagentur GmbH.
Interview:
Ist gute Werbung eine Frage des Standorts?
Nein. Werbung muss aufreißen dann ist es irrelevant, ob sie im hippen Metropolenloft entsteht oder in einer Kurstadt. Ideen, Strategien und beste Kreation, die sich im Gedächtnis festsetzen, weil sie dort Produkte als relevant und begehrenswert verankern, hängen nicht vom Standort ab, sondern vom Standpunkt der Agentur.
Und auf welchem Standpunkt steht ahoi?
Wir verachten Distanzlosigkeit. Manche Werber und Marketingleiter sind bis über beide Ohren verliebt in ihr Produkt – und absolut blind für die Bedürfnisse des Kunden. So entstehen Kampagnen, bei denen ich mich regelmäßig frage, warum man für Schwachsinnswerbung so viel Geld ausgibt.
Aber was sind die Bedürfnisse des Verbrauchers?
Er hat ein Recht darauf dort abgeholt zu werden, wo er steht. Und das geht nicht ohne intelligent transportierte Emotionen. Die gesamte rationale Argumentation, die „Kauf-mich-weil“-Monologe greifen nicht mehr, da die Vergleichbarkeit der Produkte immer größer wird. Das gilt für B-to-C, aber eben auch für unser ahoi-Spezialgebiet Business-to-Business.
Beeinflusst die aktuelle Diskussion über Neuromarketing und Neuropsychologie in der Werbung ihre strategische Arbeit?
Ahoi arbeitet schon seit mehr als einem Jahrzehnt mit diesen Ansätzen. 95% der Kaufentscheidungen werden aus dem Bauch getroffen, das belegt eine Harvard-Studie. Menschen sichern sich durch den Kauf von Marken vor allem ein Gefühl von Belohnung. Unsere Stärke in der Analyse dieser emotionalen Kaufentscheidung und unsere große Erfahrung nutzen wir, um überraschende, ungewöhnliche Themen zu setzen, die wir cross-medial transportieren. So schaffen wir deutlich mehr Nachfrage und Imagewerte für Marken und Produkte.
Was machen Sie besser als andere Agenturen?
Zu viele Unternehmen und Verbände kommunizieren ihr Potential, indem sie immer nur über sich reden, aber selten mit ihren Kunden. Unsere Aufgabe als Agentur ist es dieses Problem zu benennen, zu lösen und eine Marketingstrategie zu entwerfen, die Strahlkraft in Richtung Endverbraucher entwickelt. Das geht nur durch einen intensiven Dialog, der nicht abreißen darf. Werbung muss immer proaktiv sein, was unsere erfolgreichen Kampagnen beweisen. Alles andere ist pure Verschwendung von Zeit und Mitteln. Von der fehlenden Wertigkeit und dem Erfolg an der Sache ganz zu schweigen.

















