(openPR) Das Geschehen am Wohnimmobilienmarkt Ansbach, das dank seiner guten Lebensqualität als guter Wohnstandort gilt, ist insgesamt als ruhig zu bezeichnen, was sich auch in einer niedrigen Neubautätigkeit widerspiegelt. So wurden seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt nur noch 120 Wohneinheiten neu gebaut, während in den Jahren zuvor rund 210 Wohneinheiten pro Jahr fertiggestellt wurden. Das Gros der Wohnungen entsteht dabei in Form von Eigenheimen.
Die Baugenehmigungszahlen lassen eine leichte Belebung der Bauaktivitäten erwarten. "Dabei zeichnet sich ab, dass sich der jüngste positive Trend bei Eigentumswohnungen im laufenden Jahr fortsetzen wird", sagte Markus Küffner, Baufinanzierungsspezialist der HypoVereinsbank Fürth/Ansbach. "Angesichts der geringen spekulativen Bautätigkeit ist das Miet- und Kaufpreisniveau insgesamt stabil".
Die Stadt Ansbach betreibt seit Jahren eine aktive Grundstückspolitik und ist somit in der Lage, den mittelfristigen Bedarf an Bauplätzen zu befriedigen. Die derzeit eher verhaltene Nachfrage konzentriert sich auf freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften. Reihenhäuser sind dagegen nur schwer zu verkaufen. Bauinteressenten können derzeit zwischen drei Baugebieten auswählen, wo insgesamt noch gut 60 Parzellen zur Auswahl stehen: »Pfaffenreuther Plateau«, »Wallersdorf« und »Bernhardswinden «. Im ersten Areal liegen aufgrund der Lage im nördlichen Stadtgebiet die Quadratmeterpreise zwischen 135 und 160 Euro. Für die beiden Baugebiete in den Ortsteilen bewegen sich die Bodenpreise auf einem deutlich niedrigeren Niveau in einer Spanne von 60 bis 75 Euro/m².
Am Markt für Eigentumswohnungen ist eine stärkere Bautätigkeit zu beobachten. Dementsprechend gibt es derzeit ein größeres Angebot an neuen Eigentumswohnungen. Je nach Lage und Ausstattung werden Verkaufspreise von 1900 bis 2300 Euro/m² erzielt. Auf dem Gebrauchtwohnungsmarkt gibt es eine Vielzahl an Offerten. Demgegenüber steht eine verhaltene Nachfrage, sodass insbesondere in einfachen und mittleren Lagen Preisnachlässe gewährt werden müssen.
Der Mietwohnungsmarkt in Ansbach zeichnet sich durch ein knappes Angebot aus. Im Neubaubereich sind angesichts der geringen Bautätigkeit kaum Offerten auf dem Markt. Dies führte in jüngster Vergangenheit in sehr guten Lagen zu leichten Mietpreissteigerungen.
Stabile Preise im Landkreis
Im Landkreis Ansbach ist der Wohnungsmarkt seit nahezu zehn Jahren durch eine anhaltend rückläufige Neubautätigkeit gekennzeichnet. Die in den einzelnen Gemeinden zu beobachtende verhaltene Nachfrage nach Bauplätzen lässt in den nächsten Jahren keinen gravierenden Anstieg der Neubautätigkeit erwarten. Der Eigenheimbau wird dabei nach wie vor die dominierende Größe darstellen.
Die Übersicht im Internet
Sie steht im Internet unter www.hvbexpertise.de als PDF-Download kostenlos zur Verfügung ebenso wie die Marktberichte für weitere 1200 Städte und Gemeinden in Deutschland.












