(openPR) Mit Mitte 30 noch eine Ausbildung? Dank eines Förderprogramms der Agentur für Arbeit haben zwei Altenpflegehelferinnen des Vitalis Wohnparks Ansbach jetzt die Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin erfolgreich absolviert.
Ansbach. Als Helferinnen in der Pflege waren Barbara Goth und Daniela Popp vom Vitalis Wohnpark Ansbach vor vier bzw. sechs Jahren ursprünglich eingestellt worden. Jetzt haben die beiden Mittdreißigerinnen in der Einrichtung ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin erfolg-reich abgeschlossen. Beide hat die Einrichtung direkt übernommen.
„Gegenseitig hochgespielt“
Bei einer Fortbildung hatte Nina Gertje, Pflegedienstleitung im Vitalis Wohnpark Ansbach, von einem Förderprogramm der Agentur für Arbeit erfahren und sofort an ihre beiden Kolleginnen Popp und Goth gedacht. „Die beiden Kolleginnen sind sehr motiviert und beliebt bei Bewohnern und Mitarbeitern. Das Programm ‚Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)‘ hat es ihnen durch eine relevante finanzielle Unterstützung ermöglicht, ihre Ausbildung zu beginnen – für uns alle ein Gewinn“, erklärt Gertje. Die beiden Azubis waren Mitte 30 als sie ihre Ausbildung begannen. „Wir waren im gleichen Wohnbereich tätig und haben einander motiviert“, erinnert sich Daniela Popp. Einen Teil der Ausbildung, ihren ambulanten Dienst, hatte Popp in einer anderen Einrichtung absolviert. Obgleich diese näher an ihrem Wohnort gewesen wäre – die Stelle dort hat sie trotzdem nicht angenommen: „Nach viereinhalb Jahren kenne ich hier im Vitalis Wohnpark Ansbach fast alle Bewohner und das Konzept der Einrichtung ist mir vertraut. Es fühlt sich mittlerweile an wie eine Familie“, freut sie sich auf ihre Zukunft in der Einrichtung.
Fachkräfte mit besonderen Kenntnissen
Mit Blumen und einer Schwesternuhr als traditionellem Geschenk beglückwünschten die Mitarbeiter des Vitalis Wohnpark Ansbach ihre neuen Kolleginnen. „Gerade beim heutigen Fachkräftemangel ist es so wichtig, dass Unternehmen ausbilden“, betont Gertje. Von der Qualität der Ausbildung im Vitalis Wohnpark Ansbach ist sie überzeugt. Angeleitet von Fachkräften lernen die Azubis bereits während der Ausbildung besondere Aufgaben, wie die Organisation einer Dienstschicht, kennen. Außerdem nimmt der Vitalis Wohnpark Ansbach als einzige Einrichtung im Umkreis beatmete Patienten auf. „Die Azubis lernen zum Beispiel, das Verhalten dieser Bewohner zu beobachten, da sie ja nicht sprechen“, erläutert die Pflegedienstleitung. Hier sei Übung in den Pflegeschritten und im Umgang mit den Geräten später überlebenswichtig. „Durch ihre speziellen Kenntnisse können unsere Azubis nach ihrem Abschluss schnell und sicher handeln“, erklärt Gertje sichtlich stolz.
30 Auszubildende seit 2003
Mit den Berufsschulen ihrer Azubis steht die Einrichtung in engem Kontakt, Schulleiter und Lehrer finden immer einen Ansprechpartner. Dafür hat die „Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe Weißenburg“ dem Vitalis Wohnpark Ansbach jetzt bei der Azubi-Abschlussfeier auf der Wülzburg ein Zertifikat ausgestellt: „Für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen der Berufsausbildung.“ Seit 2003 ist der Vitalis Wohnpark Ansbach Ausbildungsbetrieb. Bisher hat die Einrichtung 30 Auszubildende in der Pflege angenommen. Zum ersten September freuen sich die Kollegen auf ihre drei neuen Azubis.








