(openPR) Nachdem vor drei Wochen die EECH European Energie Consult Holding AG vor dem Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt hat, meldete nun auch die EECH Group AG Insolvenz an.
„Dies kommt nicht überraschend“, meint dazu Rechtsanwalt Jochen Resch von der Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte. „Es gab schon seit einiger Zeit Zahlungsstockungen, so bei der von der EECH Group AG emittierten Kunstanleihe Art Invest 2006.“
Erst vor kurzem hatte die EECH Group mitgeteilt, sie habe sich von der Holding getrennt. Offenkundig war dieser Schritt nicht geeignet, sich damit auch von den finanziellen Problemen der Holding zu lösen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hamburg, die seit Oktober vergangenen Jahres gegen den EECH-Drahtzieher und Hintermann Tarik Yoleri wegen des Verdachts des schweren Kapitalanlagebetrugs ermittelt, soll die EECH statt in Windkraft- und Solarprojekte, das Geld der Anleger im zweistelligen Millionenbereich in sehr risikobehaftete spekulative Kunstobjekte falsch investiert haben.
„Nun müssen zehntausende Anleger um ihr Geld bangen,“ sagt Rechtsanwalt Resch.




