(openPR) Berlin, im April 2008 – Anläßlich der weiterhin stattfindenden Proteste und Unruhen in Tibet finden zur Zeit in Berlin fast täglich Tibet-Mahnwachen statt. Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg ruft die Berliner und Brandenburger Bevölkerung auf, daran zahlreich teilzunehmen. „Wir müssen dem tibetischen Volk eine Stimme geben, die gehört wird“ sagt Petra Zörner von der Regionalgruppe Berlin, TID e.V. "Wir bitten die Bundesregierung dringend, die chinesische Regierung aufzufordern, Beobachter und Beobachterinnen der Vereinten Nationen in Tibet zuzulassen und die Einreise unabhängiger Journalistinnen und Journalisten zu erlauben und deren Arbeit nicht zu behindern", so Zörner weiter.
Die nächsten Mahnwachen vor der chinesischen Botschaft in Berlin:
Freitag, 11.04.2008, 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag, 18.04.2008, 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Von der Tibeter-Gemeinde in Berlin organisierte Mahnwachen vor dem Brandenburger Tor:
Dienstag, 08.04.2008 bis Donnerstag, 10.04.2008, 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Nach neuesten Informationen sind mindestens acht Tibeter am 3. April 2008 in Osttibet ums Leben gekommen, nachdem bewaffnete Polizeieinheiten auf mehrere Hundert Mönche und andere Tibeter geschossen hatten.
Zuvor waren buddhistische Mönche in dem von dem Vorfall betroffenen Kloster Tongkor in der Provinz Sichuan festgenommen worden, weil sie sich „patriotischen Erziehungsmaßnahmen“ der chinesischen Behörden widersetzt hatten. Unterschiedlichen Quellen zufolge haben die Behörden in den letzten Wochen ihre „patriotischen Erziehungskampagnen“ in den Klöstern Tibets verstärkt, was zu erneutem Unmut unter der tibetischen Bevölkerung geführt habe. Proteste richteten sich offenbar vor allem gegen die Aufforderung der Behörden, den Dalai Lama öffentlich zu verunglimpfen.






