(openPR) Die Mitteilung, dass rund 3 Millionen Pkw den für 2009 geplanten E10-Kraftstoff nicht vertragen, erweist sich als Fehlrechnung.
Nach dem Aufruhr um mögliche Unverträglichkeiten des neuen Kraftstoffs mussten die Automobilhersteller Fakten vorlegen: Der Großteil der in Deutschland produzierten Fahrzeuge verträgt E10. Lediglich bei 315 000 Fahrzeugen können Probleme auftreten, was einer Unverträglichkeitsquote von 1,2% entspricht. Für die Pkw ausländischer Hersteller prognostizierte der ADAC nun bei 3 Millionen Fahrzeugen Untauglichkeiten gegenüber dem neuen Kraftstoff. In Deutschland beträgt der Anteil der im Ausland hergestellten Fahrzeuge etwa 36%. Die Unverträglichkeitsquote würde damit bei 20% liegen. Doch warum sollten die Fahrzeuge ausländischer Hersteller weit mehr Probleme mit Biosprit haben, als einheimisch produzierte Fahrzeuge? Viele ausländische Hersteller haben bereits grünes Licht für die Mehrheit ihrer Autos gegeben. Die Zahl der Pkw, die Probleme mit E10 haben können, liegt eher in Größenordnungen von 200 000 insgesamt statt der 3 Millionen des ADAC.
Der Vorsitzende von berlinpolis, Dr. Daniel Dettling, erklärt hierzu: „Die Zahlen des ADAC sind keine Basis für eine glaubwürdige Diskussion. Bevor Mutmaßungen angestellt und die Autofahrer weiter verunsichert werden, sollte man die Fakten der Hersteller abwarten. Sonst wird eine Zukunftstechnologie, die große Potenziale für Klimaschutz, regionale Wirtschaft und Versorgungssicherheit birgt, vorschnell in die Ecke gedrängt.“
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