(openPR) Mitveranstalter bei Ausstellung „Die gute Form“ – Zentrale Feier auf Kuhberg
Ulm, März 2008 – Mit Ausstellungen, einem Symposium und einer neuen Website will die Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm den Künstler, Architekten und Gestalter Max Bill (1908-1994) zu seinem 100. Geburtsjahr ehren. „Wir freuen uns, dass wir damit die komplexe Künstlerpersönlichkeit Max Bills in all ihren Facetten präsentieren können“, erklärt Dr. Dieter Bosch, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung HfG Ulm und der IFG Ulm GmbH.
Den Auftakt für die Hommage an den HfG-Gründungsrektor macht die im Ulmer Museum vom 8. November 2008 bis zum 18. Januar 2009 stattfindende Ausstellung „Max Bill: Die gute Form“, die die Stiftung gemeinsam mit dem HfG-Archiv trägt. Sie ist Teil einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der Stiftung und der Stadt, welche „die Position Ulms in Kunst, Gestaltung und Kultur ausbauen und diese kulturelle Strahlkraft für die Donau-Region, aber auch darüber hinaus, nutzbar machen soll“, so Dr. Bosch.
„Die gute Form“ war 1949 von Max Bill als internationale Wanderausstellung konzipiert worden. Als es darum ging, den Gestalter zu seinem 100. Geburtstag zu ehren, erinnerte man sich der Ausstellung, für die darüber hinaus die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd zur Mitwirkung gewonnen werden konnte. „Diese Mitwirkung ist Ausdruck dafür, dass die Stiftung HfG Ulm und die lehrende, international angesehene Designhochschule ihre Beziehungen künftig intensivieren und näher zusammenrücken werden. In ihrem ganzheitlichen Verständnis von Gestaltung gibt es viele Berührungspunkte mit der Stiftung“, erörtert Dr. Bosch.
„Am 5. Dezember wird die Stiftung dann mit der Veranstaltung ‚Max Bill: 100 Jahre – Der Architekt der HfG Ulm’ den Schweizer Künstler zum 100. Geburtstag gebührend würdigen“, so Dr. Bosch weiter. Bei dieser „zentralen Geburtstagsveranstaltung“ wird die renommierte Max, Binia und Jakob Bill Stiftung als Mitveranstalterin Wesentliches dazu beitragen, Max Bill in seiner Ganzheitlichkeit als Architekt, Designer und Künstler zu präsentieren.
In gewissem Sinne ist auch die neue Website der Stiftung mit ihrem reduzierten Design und ihrer 3-D-Animation der HfG Gebäude eine Hommage an Max Bill, der den architektonischen Komplex errichtet hat. In ihrem Minimalismus spiegelt sich der HfG-Grundgedanke von der Verständlichkeit und der Klarheit der Formen wider. Dieser Gedanke setzt sich in den knappen und informativen Texten fort. „Mit der Internetseite hat die Stiftung einen Leuchtturm zur Orientierung in den digitalen Wogen des World Wide Web errichtet“, hofft Dr. Bosch.
Zugleich ist die neue Website die Plattform für die in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltete und am 1. März 2008 gestartete Ausschreibung „Designing politics – The politics of design“, bei der Gestaltungsprojekte mit der weltweit einmaligen Summe von 50.000 Euro gefördert werden. Das neue Plakat wurde von der Architektin und Grafikdesignerin Mary Voorhees gestaltet und zeigt die Künstlerin in verschiedenen Posen. In ihnen kommt der Prozess einer permanenten „Revision“ zum Ausdruck, mit dem sich jeder verantwortungsvolle Gestalter heute konfrontiert sieht. Gerade in der beschleunigten Lebensrealität von heute droht Orientierungslosigkeit. Daher ist Dr. Bosch überzeugt: „Hier bietet die Philosophie der legendären ‚hfg ulm’ Auswege und Neuanfänge. Die Umbesinnung und Rückorientierung auf die demokratischen Gründerväter, das aktiv gelebte Engagement des Einzelnen für mehr Demokratie ist heute notwendiger denn je. Insoweit ist der Auftrag der Stiftung HfG Ulm, immer wieder aufzurütteln und zu ermutigen, die eigene Verantwortung bewusst anzunehmen.“












