(openPR) Stiftung HfG Ulm lädt Ehemalige anlässlich ihrer Jahrestagung auf Kuhberg ein
Ulm, 28. Mai 2010 (hfg) – Die Zeichen am Kuhberg stehen auf Verständigung: Der „club off ulm“ hat das Angebot der Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm angenommen, sich bei einem Treffen in der ehemaligen Hochschule anlässlich seiner Jahrestagung über den Stand und den Fortschritt der Bestandssicherung, Sanierungsarbeiten und Neunutzung zu informieren. „Wir sind froh über das Zusammentreffen, bietet es doch für uns nochmals die Möglichkeit, das Gesamtkonzept des neuen Zentrums für Gestaltung HfG Ulm in all seinen Details umfassend zu erläutern“, zeigte sich Dr. Dieter Bosch, geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung HfG Ulm, erfreut.
Nach der Ausstellung „Zentrum für Gestaltung HfG Ulm – Aussichten der Stiftung HfG Ulm“ im Design Center Stuttgart, bei der die Stiftung vom 1. bis 24. April 2010 ihr Nutzungskonzept für den Kuhberg präsentiert hatte, habe sich „club-off“-Vorsitzender Armin Höllwarth in einem Gespräch durchaus angetan von den dort entwickelten Ideen eines Drei-Säulen-Modells gezeigt, erklärte Dr. Bosch weiter. „Hieran werden wir bei dem Informationstreffen am kommenden Samstag anknüpfen.“
So wird der mit der Sanierung beauftragte Architekt, Adrian Hochstrasser, die ehemaligen Lehrer und Schüler der legendären HfG Ulm, im Hörsaal des Max-Bill-Gebäudes über den Stand der Rückbau- und Umbauarbeiten informieren und das Gesamtsanierungskonzept im Einzelnen erläutern. Anschließend werden die Mitglieder des „club off ulm“ über die Baustelle geführt, wo sie die Gelegenheit haben, anhand der bereits freigelegten ursprünglichen Bauelemente die Einmaligkeit der Billschen Architektur wiederzuentdecken.
„Nach Erhalt des roten Punktes für den Baustart und der bereits erfolgten öffentlichen Ausschreibung der Bau-Aufträge können wir in Kürze mit ganz konkreten Sanierungsmaßnahmen beginnen“, führte Dr. Bosch weiter aus. Auch was den Umzug des stadteigenen HfG-Archivs auf den Kuhberg betrifft, seien die Vereinbarungen mit der Stadt kurz vor dem Abschluss.
Das HfG-Archiv repräsentiert als Dokumentationszentrum für die Designgeschichte des 20. Jahrhunderts eine Säule des Drei-Säulen-Modells für die Neunutzung des Gebäude-Komplexes auf dem Kuhberg. Zudem wird im sanierten Gebäude die IFG Ulm GmbH, die international renommierte Tochtergesellschaft der Stiftung HfG Ulm, ein Tagungszentrum betreiben, das eine Plattform für Workshops, Seminare, Symposien und Ausstellungen bieten wird. Die dritte Dimension des Nutzungskonzepts wird die Etablierung eines Exzellenz-Clusters für innovative Designer und gestaltungsnahe Firmen sein, die hier im Gebäude Flächen anmieten und kreativ gestalterisch tätig sein werden.











