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Spendenrat fordert mehr Transparenz

21.02.200811:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Spendenrat begrüßt aktuellen Forderungen nach mehr Transparenz im Spendenwesen


Berlin, 21.02.2008, Der Deutsche Spendenrat e.V. begrüßt die aktuelle Debatte um mehr Transparenz im Spendenwesen, „weil dadurch wichtige Probleme unserer Gesellschaft benannt werden“ so Daniela Felser, Geschäftsführerin des Deutschen Spendenrates e.V. Durch die Diskussion um Unicef sieht sich der Deutsche Spendenrat e.V. einmal mehr in dem jahrelangen Bemühen bestätigt, mehr Transparenz in den Spendenmarkt durch die Veröffentlichung von aussagekräftigen Jahresberichten von Spendenorganisationen bis zu einer verbesserten staatlichen Kontrolle zu bringen. Die Mitglieder des Deutschen Spendenrates verpflichten sich in ihrer Selbstverpflichtungserklärung, keine Spenden auf Provisionsbasis zu sammeln. Damit wendet sich der Spendenrat gegen Mitglieder- und Spendenwerbung mittels Geschenken, Vergünstigungen oder sonstigen Vorteilen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Satzungszweck stehen oder unverhältnismäßig teuer sind. „Nur Transparenz kann wirklich Vertrauen schaffen.“ so der Vorsitzende des Deutschen Spendenrats, Willi Haas. Der Deutsche Spendenrat ist neben dem DZI eine anerkannte Instanz für Transparenz und Verbraucherschutz im Spendenwesen. Er bietet darüber hinaus eine unabhängige Prüfung bei Beschwerden gegen Mitgliedsorganisationen an.



Das Vertrauen der Spender in die spendensammelnden Organisationen ist nur bei größtmöglicher Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit gewährleistet. Die 60 Mitglieder des Spendenrates, die im vergangenen Jahr rund EUR 250 Millionen Spenden gesammelt haben, darunter z.B. DLRG, Bethel oder World Vision, verpflichten sich, keine Spenden auf Provisionsbasis zu sammeln sowie auf die Mitglieder- und Spendenwerbung mittels Geschenken, Vergünstigungen oder sonstigen Vorteilen, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Satzungszweck stehen oder unverhältnismäßig teuer sind, zu verzichten.

Spendensammelmethoden, wie diese jetzt bei der UNICEF Deutschland bekannt geworden sind, erfüllen diesen Anspruch ganz klar nicht und werden von den Mitgliedern des Deutschen Spendenrates abgelehnt.

Für die Mitgliedsorganisationen des Deutschen Spendenrates e.V. gilt auch: Jeder Spender kann sich beim Deutschen Spendenrat über eine Mitgliedorganisation beschweren. Ein Schiedsausschuss prüft die Beschwerden, spricht in begründeten Fällen Missbilligungen und Rügen aus und kann in schweren Fällen den Ausschluss eines Mitgliedes vorschlagen.

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