(openPR) Studierende beziehen Position: Umfangreiche Kritik am Hochschulentwicklungsplan der Universität Potsdam
Potsdam - Im Dezember hatten die StudierendenvertreterInnen im AStA und dem akademischen Senat gerade einmal drei Tage Zeit, um ihre Meinung zum von der Hochschulleitung vorgelegten Entwurf zur Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität zu formulieren. Anlässlich eines Workshops zum Hochschulentwicklungsplan, der am Dienstag stattfand, präsentierte der AStA eine 48-seitige Broschüre mit dem Titel "Studentische Positionen zum Hochschulentwicklungsplan", die online unter https://www.asta.uni-potsdam.de/hochschulentwicklung/ einsehbar ist.
In der Broschüre sind neben den Beiträgen des AStA und der studentischen Senatsmitglieder auch Positionen von Fachschaftsräten und einzelnen Hochschulgruppen vertreten. Das Thematische Spektrum der studentischen Positionen umfasst
- die geplante Evaluation der Lehre sowie der Studienbedingungen, und
damit des Schaffens eines gemeinsamen Dialogs zwischen Studierenden
und Dozierenden,
- die Forderung nach der Einführung von Teilzeit-Semestern,
- das Qualitätsverständnis der Hochschule in ihrem vorgelegten Papier,
- die Implementation eines "Gender-Moduls" in den Bereich der
Schlüsselqualifikationen
- eine fundamentale Kritk am Belegpunktesystem,
- und eine erneuerte Forderung nach einem Tarifvertrag für studentische
Beschäftigte an der Universität.
Sowohl im Workshop als auch in der Broschüre setzte sich der AStA zusammen mit anderen StudierendenvertreterInnen für eine demokratische und soziale Universität ein und forderte darüber hinaus eine weitere Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium.


















