openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Klimapolitische Zwangsjacke gefährdet deutsche Arbeitsplätze

(openPR) Europäisches Parlament drängt auf realistische Vorgaben bei den CO2-Grenzwerten für Pkw

Bonn/Brüssel - Das Europäische Parlament drängt auf realistische Vorgaben bei den CO2-Grenzwerten für Pkw, eine Abstufung nach Gewichtsklassen und einen fairen Zeitplan. In einer Entschließung sprachen sich die Abgeordneten für das Startdatum 2015 aus. Die Kommission möchte bereits 2012 verbindliche Limits einführen. „Eine stabile Mehrheit lehnt einen einseitig industriefeindlichen Vorschlag ab, der nur der Konkurrenz außerhalb Europas dient", sagten der Vorsitzende und der Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe http://cdu-csu-ep.de, Werner Langen und Markus Ferber.



„Ausgereifte Technik, die den Kraftstoffverbrauch deutlich senkt und Technologieführerschaft sichert, verlangt Milliardeninvestitionen auf breiter Front. Die europäischen Hersteller schon 2012 in eine klimapolitische Zwangsjacke stecken zu wollen, würde viele Arbeitsplätze gefährden und massive Wettbewerbsnachteile gegenüber der weltweiten Konkurrenz bedeuten", so die beiden Unionsabgeordneten.

Langen und Ferber wehren sich gegen eine Benachteiligung deutscher Hersteller von Oberklassefahrzeugen. „Man muss im Blick behalten, dass die Klein- und Mittelklassewagen den Löwenanteil des Pkw-Bestands und der Fahrleistung ausmachen. Es muss also jede Fahrzeugkategorie relativ zu ihrer Bedeutung zur Senkung des CO2-Ausstoßes beitragen. Eine einseitige Belastung deutscher Premiumhersteller darf es nicht geben."

Mit dem heutigen Votum stabilisiert sich eine Mehrheit für das Startdatum 2015. Bereits im Oktober hatte sich das Parlament für diese Zielmarke ausgesprochen. Umweltnormen sind der Schwerpunkt der EP-Entschließung zum Expertenbericht zur Wettbewerbsfähigkeit der in der Automobilindustrie (CARS 21). „Es ist gut, dass sich das EU-Parlament gegen unverhältnismäßige Strafzahlungen zur Wehr setzt“, kommentierte Uwe Röhrig, Inhaber von International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de in Hannover-Langenhagen und Mitglied des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de.

„Deutschland muss seine starke Stellung in der automobilen Ober- und Luxusklasse halten. Deshalb ist es zu begrüßen, wenn sich deutsche Politiker für die Interessen der hiesigen Automobilindustrie einsetzen. In Frankreich läuft das nicht anders. Dort macht man nur Interessenpolitik für die eigenen kleineren Fahrzeuge unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes. Allerdings ist das kein Freifahrtschein für BMW, Audi, Mercedes und Co. Die Schlacht im Premiumsegment gewinnen wir nicht nur mit einer überzeugenden Modell- und Variantenvielfalt, sondern mit alternativen Antriebssystemen und einer Umweltverträglichkeit, die an eine hervorragende Motorleistung und Laufkultur gekoppelt ist. Wenn eine solche Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst mit einer vernünftigen Preispolitik einher geht, dann ist das nicht die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau, sondern darf von unserer leistungsstarken Autoindustrie durchaus erwartet werden.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 182281
 1177

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Klimapolitische Zwangsjacke gefährdet deutsche Arbeitsplätze“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009 - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bildern, kurzen Texten, Blog-Beiträgen oder Links, die sie interessant finden. „Es lässt sich kaum leugnen: Wir sind zum Glück nicht mehr Papst, wir sind jetzt Netz. Die Menschen haben begonnen, wichtige Teile ihres gesellschaftlichen Treibens ins Internet zu verlag…
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen auf, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen unerwartete Liquiditätsengpässe auftreten. Eine Möglichkeit bestünde in einfachen und schnellen Verfahren, um Steuern und Sozialabgaben vorübergehend zu stunden oder Vorauszahlungen anzupassen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Potential des Emissionshandels optimal nutzen
Potential des Emissionshandels optimal nutzen
… zum Emissionshandelim Bundeskanzleramt erklärt die umweltpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Birgit HOMBURGER: Mit dem Emissionshandel wird das klimapolitische Ziel sicher erreicht und Klimaschutz kann kosteneffizient organisiert werden.Für die FDP sind folgende Punkte von zentraler Bedeutung: 1. Bedarfsgerechte …
Bild: Bundesland Bremen mit höchster Arbeitslosigkeit in DeutschlandBild: Bundesland Bremen mit höchster Arbeitslosigkeit in Deutschland
Bundesland Bremen mit höchster Arbeitslosigkeit in Deutschland
… genutzt werden, um schneller als geplant klimafreundliche Umstrukturierungen der Industrie zu ermöglichen, zum Beispiel durch verstärkte Förderung der Wasserstofftechnologie. Klimapolitische Moratorien, wie sie von einigen Wirtschaftsverbänden zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefordert werden, lehnt die …
Empfehlungen des DIHK entbehren Sachverstand und Seriosität
Empfehlungen des DIHK entbehren Sachverstand und Seriosität
… Papier plädiert der DIHK u.a. für Laufzeitverlängerungen und die Abschaffung des EEG, sollte „das EEG bei gemeinsamer Anwendung mit dem Emissionszertifikatehandel keine klimapolitische Wirkung entfalten“, so der Wortlaut der Empfehlungen. Ferner enthalten ist die Forderung nach einem CCS-Gesetz, der gesetzlichen Grundlage zur unterirdischen Einlagerung …
Bild: Terminankündigung: 11. Deutscher Medizinrechtstag in GöttingenBild: Terminankündigung: 11. Deutscher Medizinrechtstag in Göttingen
Terminankündigung: 11. Deutscher Medizinrechtstag in Göttingen
… Medizinrechtstag findet am 17. und 18. September 2010 in Göttingen statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Medizin in der Zwangsjacke: Dokumentation – Regelleistungsvolumina – Haftung“ Einige Akzente des diesjährigen Medizinrechtstags: - Regelleistungsvolumen Rechtsprechung, Praxis, Fallbeispiele Dr. Holger Blöcher, RiLSG Niedersachsen-Bremen - …
Bild: Urteil: Kassenärztliche Vereinigungen müssen Versicherte über Behandlungskosten informierenBild: Urteil: Kassenärztliche Vereinigungen müssen Versicherte über Behandlungskosten informieren
Urteil: Kassenärztliche Vereinigungen müssen Versicherte über Behandlungskosten informieren
… Das Symposium von Medizinrechtsanwälten und Ärzten widmet sich jedes Jahr einem Themengebiet aus unterschiedlichen Perspektiven. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "Medizin in der Zwangsjacke: Dokumentation - Regelleistungsvolumina - Haftung". Weitere Informationen unter www.medizinrechts-beratungsnetz.de/deutscher-medizinrechtstag/
Bundesregierung schmeißt 30 Milliarden zum Fenster raus
Bundesregierung schmeißt 30 Milliarden zum Fenster raus
Milliardenschwere Ausgleichszahlungen für klimapolitische Versäumnisse Der Bundesregierung drohen mindestens 30 Milliarden Euro an Ausgleichszahlungen für ihre klimapolitischen Versäumnisse, hat das Ökoinstitut berechnet. Lieber teure Emissionszertifikate von andere EU-Länder kaufen, statt das Geld sinnvoll einzusetzen, um die EU-Klimaschutzvorgaben …
Bild: Land Berlin und Berliner Energieagentur initiieren Aufbau einer C40-TechnologieplattformBild: Land Berlin und Berliner Energieagentur initiieren Aufbau einer C40-Technologieplattform
Land Berlin und Berliner Energieagentur initiieren Aufbau einer C40-Technologieplattform
… soll dazu dienen, Lösungsansätze noch besser kommunizieren zu können und die Akteure weltweit zu vernetzen. Michael Geißler: „Dieses Projekt hat eine klimapolitische und eine wirtschaftspolitische Kompenente. Es dient dazu, Investitionen in Effizienztechnologien und Erneuerbare Energien anzureizen, es führt Administrationen und Unternehmen zusammen und …
Trittin muss beim Emissionshandel aktiv nach Kompromissen suchen
Trittin muss beim Emissionshandel aktiv nach Kompromissen suchen
… endlose Streit zwischen Umweltminister Trittin und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement muss endlich beigelegt werden. Der Emissionshandel muss ein Erfolg werden. Mit ihm kann das klimapolitische Ziel sicher erreicht und Klimaschutz kosteneffizient organisiert werden. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Wirtschaft. Die FDP fordert die Bundesregierung …
Joachim Rukwied, der neue Bauernverbandspräsident, bekämpft Nachhaltigkeit
Joachim Rukwied, der neue Bauernverbandspräsident, bekämpft Nachhaltigkeit
… bei ihrem verzweifelten Kampf um das Überleben ihrer Höfe keine Unterstützung erwarten können. Eine wachsende Zahl von Bauern wird auch künftig in die Zwangsjacke der Konzerne gepresst und als Lohnmäster ein hohes Risiko tragen. Das Bauernlegen wird fortgesetzt, ebenso Umweltzerstörung und Tierquälerei. Die Erderwärmung wird unverantwortlich angeheizt. …
Energie- und Klimapolitik ist Standortpolitik
Energie- und Klimapolitik ist Standortpolitik
… dem richtigen Weg zur Sicherung von Arbeitsplätzen Berlin - Die energieintensiven Industrien in Deutschland begrüßen, dass die immer wieder angemahnte energie- und klimapolitische Zieldiskussion nunmehr endlich offen geführt wird. Die Verbände der Stahlindustrie, der Nichteisen-Metalle, der Glas-, Papier- und Zementindustrie unterstützen die Vorschläge …
Sie lesen gerade: Klimapolitische Zwangsjacke gefährdet deutsche Arbeitsplätze