openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Bahn muss sich ihrer Verantwortung stellen

10.01.200811:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Kostenerlass für den “Zug der Erinnerung”

Während der NS-Zeit spielte die “Deutsche Reichsbahn” eine entscheidende Rolle bei der Deportation von ca. 1 Million Kinder und Jugendlichen von Juden, Roma, Sinti und politischen Gefangenen des NS-Regimes in die Konzentrations - & Vernichtungslagern des Dritten Reiches. Das Reichsverkehrsministerium entschied über die Bereitstellung der Züge und die “Logistiker” der Deutschen Reichsbahn erstellten den Laufplan für die Deportationen in die Vernichtungslager.

Der Verein “Zug der Erinnerung” hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kinder die in die Vernichtungslager deportiert wurden, dem Vergessen zu entreißen. Seit dem 8. November 2007 fährt ein Zug mit Stopps in über 30 Städten die Deportationsroute in Richtung Auschwitz entlang. Fotos, Film- und Videosequenzen von Überlebenden berichten von der Zustellung der Bescheide, beschreiben den Weg zu den Lagern, erzählen von den Transporten, aber auch die Täter werden in den Fokus gerückt, die in der Nachkriegszeit Karriere bei der Bahn machten.

Die “Deutsche Bahn AG”, als historische Erbin der “Reichsbahn”, verlangt hohe Summen, damit der „Zug der Erinnerung“ das deutsche Schienennetz benutzen darf (Trassengebühren). Für den Zugang zur Ausstellung über die deportierten Kinder auf den deutschen Bahnhöfen sollen weitere Gelder an die Bahn AG gezahlt werden (Stationsgebühren). Schließlich stellt das Unternehmen tausende Euro für die Beleuchtung der letzten Fotos und Briefe der Kinder in Rechnung, die im „Zug der Erinnerung“ zu sehen sind (Anschlussgebühren). Die Kosten für die gesamte Strecken betragen 250.000 € und diese sollen durch Spenden gegenfinanziert werden, so die Bahn und das Bundesverkehrsministerium, und lehnen einen Erlass dieser Forderungen ab. Die historischen Erben der staatlichen Täter lehnen jede finanzielle Unterstützung kategorisch ab.

Für die Jusos ist es nicht nachvollziehbar, dass die Bahn AG aus dieser Ausstellung über ihre “dunkle Vergangenheit” Kapital schlagen will und fordern die Deutsche Bahn AG, sowie das Bundesverkehrsministerium auf, sich ihrer Verantwortung als “historische Erben” zu stellen und alle Forderungen gegenüber den Verein “Zug der Erinnerung” zu erlassen.

.::Links
http://www.zug-der-erinnerung.eu/

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 181015
 205

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Bahn muss sich ihrer Verantwortung stellen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Jusos Minden-Lübbecke

Razzia ist reine Symptom-Bekämpfung
Razzia ist reine Symptom-Bekämpfung
Zu der Razzia gegen die “Videofilm”-Streamingplattform “kino.to” erklärt der medienpolitische Sprecher und stellv. Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos Jens Vogel: Minden. “Das Urheberrecht ist ein wichtiges Gut welches es zu schützen gilt, da davon das Überleben von Medienunternehmen, Künstler und anderer Kreativer gesichert wird. Während sich die Medienlandschaft weiterentwickelt hat und neue Verbreitungswege geschaffen wurden, ist das digitale Zeitalter am Urheberrecht vorbeigegangen. Weder die Politik noch die Contentanbieter und Verwertun…
Keine Kameraüberwachung an Schulen
Keine Kameraüberwachung an Schulen
Zu den Plänen der Stadt Minden verstärkt Videoüberwachung an Mindener Schulen einzusetzen, erklärt der Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos, Micha Heitkamp: Die Jusos Minden-Lübbecke kritisieren den Plan der Stadt Minden, an weiteren vier Schulen Kameras einzurichten. „Es bleibt zu bezweifeln, ob die Kameras Vandalismus in dem erhofften Ausmaß einschränken können“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Minden- Lübbecke, Micha Heitkamp. Zudem stelle jede Videoüberwachung einen starken Eingriff in die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte der Bürgeri…

Das könnte Sie auch interessieren:

DB-Chef Grube neu im Kuratorium der Deutschlandstiftung Integration
DB-Chef Grube neu im Kuratorium der Deutschlandstiftung Integration
… im Kuratorium der Deutschlandstiftung Integration. Der Beitritt Dr. Rüdiger Grubes zeigt, dass die Deutsche Bahn auch in Zukunft an die besondere gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens anknüpfen und ihren Beitrag zum Thema Integration weiter ausbauen möchte. Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist Verleger Prof. Dr. Hubert Burda. Weitere …
Deutsche Bahn bescheinigt DYMATRIX ökologisch wertvolles Engagement
Deutsche Bahn bescheinigt DYMATRIX ökologisch wertvolles Engagement
… wir vor allem mit der Bahn. Dass wir durch unsere bahn.business Kooperation mit der Deutschen Bahn einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, freut uns natürlich sehr und bestärkt uns in der Überzeugung, dass auch wir als Unternehmen unsere Verantwortung für eine bessere und nachhaltige Umwelt wahrnehmen müssen“, so Thomas Dold, Geschäftsführer DYMATRIX.
Latscho Dibes prangert rassistische Stadiongesänge an
Latscho Dibes prangert rassistische Stadiongesänge an
… Spielen wie das „U-Bahn-Lied“ („Eine U-Bahn, eine U-Bahn, eine U-Bahn bauen wir, von Jerusalem bis nach Auschwitz, eine U-Bahn bauen wir") seien immer wieder zu hören weiß die Latscho Dibes-Redaktion zu berichten. Der DFB und auch die Vereine, vor allem aber auch Spieler hätten herausragende Verantwortung und Vorbildfunktion für die Jugendlichen Fans.
Bundesverwaltungsgericht - Versetzung dienstunfähiger Bahnbeamter in den Ruhestand
Bundesverwaltungsgericht - Versetzung dienstunfähiger Bahnbeamter in den Ruhestand
… die der Beamte umgeschult werden muss. Es genügt nicht, den Beamten aufzufordern, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben. Aufgrund der verfassungsrechtlich gewährleisteten Verantwortung des Dienstherrn für die Bundesbeamten, die der Deutschen Bahn zugewiesen sind, darf die für die Versetzung zuständige Bundesbehörde die obligatorische Suche nicht …
mm
mm
Deutsche Bahn entlässt zwei Vorstände Hamburg, 19. Mai 2003 - Die Deutsche Bahn trennt sich von zwei Vorstandsmitgliedern, denen die Verantwortung für das umstrittene neue Preissystem angelastet wird. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungsdatum: 23. Mai 2003). Wie das Magazin aus Bahnkreisen erfuhr, stehen Personenverkehrsvorstand …
Geplante Baumfällungen im Schlossgarten: Rechtliche Sicherheit statt Druck und Eile
Geplante Baumfällungen im Schlossgarten: Rechtliche Sicherheit statt Druck und Eile
… Bahn versucht trotz höchstinstanzlicher Gerichtsurteile und einem massiven Druck vonseiten der Bürgerinnen und Bürger immer noch, sich um ihre planerische und juristische Verantwortung für Stuttgart 21 zu drücken“, kommentierte Brigitte Dahlbender, „stattdessen ergeht sie sich in überflüssigen Machtdemonstrationen wie dem Abriss des Südflügels und der …
Deutsche Bahn AG: Trennung von Netz und Verkehr immer notwendiger!
Deutsche Bahn AG: Trennung von Netz und Verkehr immer notwendiger!
… unter einem gemeinsamen organisatorischen Dach zu verwalten, sondern rechtlich und organisatorisch strikt zu trennen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Verantwortung für die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Infrastruktur in öffentlicher Verantwortung bleibt, während die Organisationsform des Verkehrsunternehmen an zukünftige Herausforderungen …
Bahn-Bilanz ist ein Trauerspiel
Bahn-Bilanz ist ein Trauerspiel
… Kosten des Steuerzahlers noch tolerieren und die Bahn mit Volldampf in die Pleite fahren lassen. Das muss anders werden. Die Union fordert die Bundesregierung auf, ihre Verantwortung als Alleineigentümer im Aufsichtsrat der DB AG endlich wahrzunehmen. Autor(en): Dirk Fischer   CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin
Bild: Nach dem S-Bahn-Chaos: Willkommen in SpandauBild: Nach dem S-Bahn-Chaos: Willkommen in Spandau
Nach dem S-Bahn-Chaos: Willkommen in Spandau
… wie auch Berliner und Touristen den Außenbezirk können nun wieder schnell und regelmäßig den Bezirk erreichen. Als Leistungsbesteller trägt der Berliner Senat die politische Verantwortung für die letzten Chaos-Wochen. Jetzt gilt es für S-Bahn Berlin GmbH und BVG gleichermaßen, das verloren gegangene Vertrauen in den Berliner ÖPNV zurückzugewinnen. Die …
Martin Burkert: Bahn kappt Achillesferse der Kundenorientierung
Martin Burkert: Bahn kappt Achillesferse der Kundenorientierung
die Leidtragenden, obwohl sie nichts dafür können! Jetzt muss auch der Bundesverkehrsminister Ramsauer handeln, auf die DB AG einwirken und diesen unsinnigen Entschluss rückgängig machen. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen! Egal ob als Kundenberater oder als Fahrgast, hier ist die Politik in der Verantwortung.
Sie lesen gerade: Bahn muss sich ihrer Verantwortung stellen