(openPR) Die SPD verliert an politischer Zustimmung in der Bevölkerung. Seit April sind die Zweitstimmenwahlabsichten zugunsten der Sozialdemokraten von 31 auf jetzt 27 Prozent zurückgegangen. Der Anteil derer, die die SPD als die sympathischste Partei benennen, hat sich seither von 34 auf 26 Prozent verringert. Das Institut für Demoskopie Allensbach stellt in seinem Monatsbericht für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwochsausgabe) fest, dass keine andere Partei seit der Bundestagswahl eine solche Schwächung erfahren habe. Bei der Frage, welche der Volksparteien die dominierende Kraft in Deutschland sei, liegt die SPD in der Umfrage bei 13 Prozent, die Union hingegen bei 41 Prozent. Und bei den Antworten auf die Frage, welche Partei am ehesten Anwalt des kleinen Mannes sei, liegen SPD und Linke fast gleichauf. Keiner der zuletzt genannten möglichen SPD-Spitzenkandidaten kann den Abstand zur Bundeskanzlerin Merkel wirklich verringern. Vier von zehn Wahlberechtigten sind aber weiter unentschieden. Laut Allensbach erreichen in der Sonntagsfrage die CDU/CSU jetzt 36,8 Prozent (Vormonat 37,0), FDP 10,5 (nach 9,4), SPD 27,1 (nach 28,3), Grüne 10,3 (nach 9,7) und die Linke 11,1 (nach 12,5). Die Umfrage wurde vom 26. Juli bis 8. August unter rund 2000 Personen veranstaltet.




