(openPR) "Veraltete Funknetze, Ausbildungsmängel, Überlastung"
Bei mehreren Großübungen der Rettungskräfte zur Vorbereitung der Fußballweltmeisterschaft sind während der vergangene Wochen Schwachstellen offenbar geworden. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet, wurde die Übung "Triangel" in Berlin, bei der mehrere Rettungs- und Katastropheneinsätze gleichzeitig bewältigt werden sollten, abgebrochen, weil die Rettungskräfte den Anforderungen nicht gewachsen waren. In München, Kaiserslautern und Düsseldorf behinderten veraltete Funknetze und Ausbildungsmängel bei der Nutzung der Kommunikationstechnik den Erfolg der Übungen.
Den Sicherheitskräften bereitet laut der FAZ vor allem das überlastungsbedrohte analoge Funksystem "BOS" Sorgen. In jahrelangem Kompetenz- und Finanzgerangel war es dem früheren Innenminister Schily (SPD) und den Landesinnenministern nicht gelungen, rechtzeitig ein bundeseinheitliches digitales Sprech- und Datenfunknetz einzuführen. Schily hatte im Juni 2003 gesagt, das Digitalnetz sei "ein wichtiger Beitrag zur Verstärkung der inneren Sicherheit, auch im Hinblick auf die WM 2006". Inzwischen wird die Einführung für 2010 geplant.
Die Bundesregierung stellt an diesem Donnerstag Sicherheitsfachleuten aus aller Welt die Konzeption und den Stand der Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft vor. Für die Spiele, die vom 9. Juni an in Deutschland ausgetragen werden, werden die umfangreichsten Sicherheitsvorkehrungen in der Geschichte der Bundesrepublik geplant.
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