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China gibt sich siegreich und gelobt den Kampf um Tibet fortzusetzen

02.07.200717:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie internationale Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Xinhuanet und andere offizielle chinesische Webseiten berichteten, erklärte China, den Einfluß des Dalai Lama in Tibet besiegt zu haben, aber gleichzeitig den Kampf gegen das Spaltertum, an dessen Spitze es das im Exil lebende tibetische Oberhaupt wähnt, intensivieren zu wollen. Das Ziel sei, im Hinblick auf den kommunistischen Parteikongreß im Herbst dieses Jahres und die Olympiade in Peking 2008 Sicherheit und Kontrolle zu optimieren.



Das offizielle Blatt Tibet Daily sowie diverse Webseiten zitierten Zhang Qingli, den kommunistischen Parteisekretär der Autonomen Region Tibet, der in der Hauptstadt Lhasa am 18. Mai vor über 600 Parteimitgliedern sprach, wie folgt: "Wir müssen einen lebhafteren Kampfgeist entwickeln, wir müssen mehr Zähigkeit an den Tag legen und bessere Arbeit leisten, um die verschiedenen ethnischen Gruppen der Region zu vereinen, und wir müssen uns rückhaltlos in den Kampf gegen das Spaltertum stürzen".

"Vom Anfang bis zum Ende… müssen wir die patriotische Erziehung in den Tempeln vertiefen, wir müssen die politisch reaktionäre Natur und die religiöse Scheinheiligkeit des Dalai Lama und seiner Clique deutlich machen und verurteilen".

Zhang gelobte der Stabilität die erste Priorität zu geben, um den Erfolg des 17. kommunistischen Parteikongresses später in diesem Jahr und der Olympischen Spiele 2008 in Peking sicherzustellen. Er beschuldigte die "internationalen feindlichen Kräfte", daß sie sich verschworen hätten, um "die politische Färbung Tibets zu ändern" und verkündete: "Das Mandat des Himmels über Tibet wird niemals ein anderes werden. Das Hirngespinst des Dalai Lama (von Unabhängigkeit) wird für immer ein Luftschloß bleiben… und die Flüsse und Berge des Landes werden für immer rot bleiben".

Indem er die Bedrohung durch die vermeintlichen Feinde Chinas aufbauschte, warf Zhang dem Dalai Lama vor, "sich mit den nach der taiwanesischen Unabhängigkeit strebenden Kräften, der ostturkestanischen islamischen Bewegung, den Demokratiebewegungen und den Falun-Gong-Anhängern zusammenzutun, um eine Allianz zu bilden, deren Ziel es ist, das Mutterland zu spalten".

Dem Bericht von AP vom 21. Mai zufolge hüllte sich Xinhua jedoch in Schweigen darüber, wie die verschiedenen Gruppen untereinander verbunden seien und wie der Dalai Lama mit ihnen zusammenarbeite. Ebensowenig versuchte Zhang seine Behauptung zu untermauern, daß "die Dalai Clique sich anschickt, uns zu infiltrieren und Pläne schmiedet, um die spalterischen Aktivitäten in unserem Land zu anzufachen". (Quelle. Tibetan Review, June 2007)

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