(openPR) Am 4. Juli feiern die USA ihre Unabhängigkeit, wir Deutschen dürfen mitfeiern!
München, 21.06.2007 - Hätten Sie’s gewusst? Maßgeblich beteiligt an der Unabhängigkeit der USA war ein Deutscher! Die Amerikaner haben das nicht vergessen und feiern ihren General deshalb jedes Jahr mit der Steubenparade auf der New Yorker 5th Avenue.
Geschichte ist spannend, das wissen die Ahnen- und Familienforscher von www.ancestry.de genau. Zum diesjährigen Independence Day hat das Ancestry.de-Team die Historie des Unabhängigkeitskriegs der USA unter die Lupe genommen und erinnert an einen Mann der in Deutschland heute kaum mehr bekannt ist: Der im September 1730 in Thüringen geborene Sohn eines Hauptmanns, Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben, hat tatkräftig an der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika mitgetan. Die von Steuben waren eine traditionsbewusste Soldatenfamilie. Und auch der prominente Patenonkel passt ins martialische Bild der handfesten Sippe: Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. von Preußen.
Die deutsch-amerikanische Connection lief über Paris
Die abenteuerlichen Lehrjahre des von Steuben begannen mit dem siebenjährigen Krieg (1756 – 1763), der für ihn in russischer Kriegsgefangenschaft endete. Nach seiner sofortigen Entlassung durch den gerade auf den Thron gekommen Preußenfreund Zar Peter III, trat er wenig später in eine Sonderklasse zur Erlernung der Kriegskunst ein, die von Friedrich dem Großen persönlich geleitet wurde. Ab 1769 zog es von Steuben ins Ausland. Er reiste durch Europa, insbesondere nach Frankreich, wo er in Paris durch den französischen Kriegsminister, den Grafen von Saint-Germain, den amerikanischen Botschafter Benjamin Franklin kennen lernte. Franklin beeindruckte von Steuben so stark, dass dieser sich am 11. Dezember 1777 an Bord der „Frank“ von Marseille aus auf in die Neue Welt machte, um dort für die Freiheit zu kämpfen.
Mit typisch preußischer Disziplin zum Erfolg
Dort brachte er den schlecht ausgebildeten Truppen George Washingtons als Generalstabschef die Kunst des Krieges bei und schweißte die nordamerikanische Kontinentalarmee zu einer schlagkräftigen und disziplinierten Einheit zusammen. Siege in entscheidenden Schlachten folgten. So hat der alte Preuße, der sich in der Heimat bereits aus dem aktiven Dienst verabschiedet hatte, das Ruder kräftig herumgerissen und einen entscheidenden Anteil am Sieg über die Engländer. Amerika dankt es ihm noch heute: einmal im Jahr, Ende September, mit einer Parade in New York. Trachtenvereine, Feuerwehren, Schützenvereine und Gesangsvereine aus Deutschland machen mit und lassen den Haudegen hochleben. Die Fangemeinde von Steubens in den USA ist groß: etwa 24 Prozent aller US-Amerikaner haben deutsche Wurzeln. Allein in New York City leben ca. 500.000 deutschstämmige Amerikaner.
Wer hätte das gedacht: ohne Steuben kein Broadway
Aufgrund seiner Verdienste um das junge Amerika durfte von Steuben eine Straße in New York benennen. Die gewählte Straße erinnerte ihn aufgrund ihrer Ausmaße an die Breite Straße seiner Heimatstadt, auf Englisch Broadway. So also kam die berühmte New Yorker Straße zu ihrem Namen!
„Die deutsch-amerikanische Freundschaft hat uralte Wurzeln, nicht zuletzt dank engagierter Streiter für die Freiheit, wie General Steuben“, erinnert Brett Lohr Bouchard, Chef von Ancestry.de. Bouchard erklärt weiter: „Wer sich mit seinen Vorfahren beschäftigt, kann so manches Spannende entdecken. Wie in unserem Falle einen geradlinigen Preußen-General mit einem Faible für die Demokratie, der es in den jungen USA zu Ruhm und Ehren brachte.“
Am Thema Ahnen- und Familienforschung Interessierte sind bei Ancestry.de an der richtigen Adresse. Auf der Webseite www.ancestry.de finden sich viele kostenlose Hilfsmittel und Tipps, die bei der Suche nach den eigenen Wurzeln helfen. Wer weiß, welche prominenten Vorfahren da im Verborgenen schlummern …
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