(openPR) "Soll ich mir das antun, ein Leben lang lernen, sogar im Rentenalter? Zu alt zum Lernen? Typisch deutsche Fragen? Im Rahmen des Bildungsschwerpunkts auf der Frankfurter Buchmesse 2008 begann die Steuben-Schurz-Gesellschaft eine Workshop-Reihe zum Thema "Lebenslanges Lernen". Als deutsch-amerikanische Gesellschaft lag es nahe, die Veranstaltung unter den Vergleich zu stellen, wie groß die Akzeptanz eines "Live-long learning" unter Deutschen und Amerikanern ist. Mit aufschlussreichen deutsch-amerikanischen Vergleichszahlen vor allem zu Arbeitsmarkt, Bevölkerungsentwicklung, Bildungssystemen oder Altersgesellschaft führte Projektleiterin Juliane Adameit in das Thema ein. Sie machte deutlich, dass hinter den Zahlen auch Sorgen und Schicksale der Menschen in Deutschland wie in Amerika stehen.
Die USA gehören zu Deutschlands wichtigsten Partnerländern. Die Workshop-Serie soll Tipps und Informationen zu interkultureller Kompetenz und Ausbildungsmöglichkeiten liefern, zu Diskussion und Nachdenken anregen. Die Präsidentin der Gesellschaft, Dr. Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels, will den Workshop auch im Rahmen der regelmäßigen Veranstaltungen der Gesellschaft fortführen, denn Themen blieben spannend. Soll der Begriff Alter anders gefasst werden, so resümierte sie das Ergebnis des ersten Workshops, wie steht es mit Flexibilität bei Bestimmung von Arbeitszeit und Rentenalter, wie kann Motivation zum Lernen über reine Ausbildungszeit hinaus geschaffen werden, soll die Idee der Senior-Experten, die nach Beendigung íhres aktiven Arbeitslebens ihr Knowhow jungen Leuten zur Verfügung stellen, ausgedehnt werden, auch im Rahmen deutsch-amerikanischer Kooperation? Die Steuben-Schurz-Gesellschaft, die im September ihr sechzigjähriges Jubiläum feierte und über Jahre viel Erfahrung mit deutsch-amerikanischen Praktikantenprogrammen gewonnen hat, sieht in solchen Themen verstärkt ihr Wirken in der Zukunft (scha).















