(openPR) An den internationalen Terminbörsen in New York und London klettert der Ölpreis weiter nach oben und markiert neue Jahreshöchststände. Ein Barrel Nordseeöl der Sorte Brent kostet inzwischen stolze 72 $ und auch die amerikanische Standardsorte Light Sweet Crude Oil steht mit 69 $ kurz vor der psychologisch wichtigen 70er-Marke. Im Gegensatz zu den Vortagen gab es zur Begründung des Anstiegs einige neue fundamentale Nachrichten. Kurzfristig wirken sich innere Unruhen in Nigeria und ein dort angedrohter Generalstreik preistreibend aus. Nigeria wird regelmäßig hohe Beachtung am Ölmarkt geschenkt, da die dortigen Quellen Rohöl besonders hoher, schwefelarmer Qualität liefern. Auch ein angedrohter Ölarbeiterstreik in Brasilien wurde bullish thematisiert.
Mittel- bis langfristig ist vor allem das ungebremste Nachfragewachstum Chinas ein Problem. Neuesten Zahlen zufolge sind die Ölimporte des Landes um weitere 10 % gestiegen. Gleichzeitig tendiert die Ausfuhr der Zentralasiaten gegen Null. Der jährliche Ölverbrauch Chinas sollte damit bei geschätzten 380 Mio Tonnen angelangt sein. Das entspricht in etwas dem Verbrauch von Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich. Die gesamte Europäische Union verbraucht bei konstanter Entwicklung knapp 700 Mio Tonnen jährlich. Die USA verbrauchen ca. 940 Mio Tonnen und damit gut ein Viertel, der jährlichen Weltförderung von ca. 3,9 Mrd Tonnen Rohöl. (Quelle: MWV Jahresbericht 2006)
Im Sog des Weltmarkts steigen auch die Heizölpreise in Deutschland zunächst weiter und lähmen damit die Verbrauchernachfrage. Nach Erhebungen von www.heizoel24.de beträgt der Preisvorsprung zum Vorjahresmonat im Bundesdurchschnitt noch knapp 5 % und könnte demnächst ganz aufgezehrt werden. Auf günstigere Heizölpreise im Herbst zu spekulieren ist daher nur bedingt empfehlenswert. Die Fakten sprechen dagegen und außerplanmäßige Störmeldungen, wie z.B. ein schwerer Hurrikan im Golf von Mexiko könnten das Preisgefüge empfindlich stören.
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