(openPR) STUTTGART - Am Sa., 16. Juni um 15 h liest die Autorin Ulrike M. Dierkes aus ihrer Autobiographie „Schwestermutter“ – Ich bin ein Inzestkind
„Meine Schwester ist meine Mutter!“ Ein Science-Fiction-Film? Eine schlechte Phantasie? Leider ist es Realität. Es geht um die Auswirkungen eines der bestgehütetsten Familiengeheimnisse und um ein besonders tabuisiertes Verbrechen: der sexuelle Missbrauch, in 75% aller Fälle durch Täter aus dem eigenen Familienverband. Das ist Inzest.
Ulrike M. Dierkes weiß, was Schweigen anrichten kann. Ihre Kindheit war von einem grausamen Familiengeheimnis überschattet: 1957 kam sie in einer Privatklinik zur Welt – als Kind ihrer damals erst 14 Jahre alten Schwester, die vom eigenen Vater jahrelang sexuell missbraucht worden war. Die Familie tat so, als sei nichts geschehen. Ulrike wurde katholisch getauft und wuchs bei der Frau ihres Vaters auf, die den Missbrauch schweigend geduldet hatte. Ihre leibliche Mutter kam in ein Kloster, der Vater erhielt eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren. In ihrer Autobiographie „Schwestermutter“ schildert die Autorin ihre Kindheit und Jugend, die von Ausgrenzung, Diskriminierung und Isolation bestimmt war und den langen steinigen Weg in die Normalität, ehe sie vor zehn Jahren den M.E.L.I.N.A Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V. gründete, deren Vorsitzende sie bis heute ist. Der Verein hilft auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention Inzestopfern.
Veranstaltungsdatum 16.06.2007
Veranstaltungszeit: 15:00 - 16:00
Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Rotebühlbau Stuttgart,
Saal C2004 (2. Stock)
Veranstalter: M.E.L.I.N.A e.V.
Tel.: 0711-3580571
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www.melinaev.de
Darüber hinaus informiert der gemeinnützig anerkannte Verein im Rahmen des KISS Aktionstages an Stand 42 von 10 – 17 Uhr über seine Arbeit.
M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
Ulrike M. Dierkes
Paul-Lincke-Straße 28
70195 Stuttgart
Tel.: 0711-3580571
www.melinaev.de











