(openPR) Prostata-Erkrankungen
Das Prostatakarzinom ist die mittlerweile häufigste bösartige Tumorerkrankung innerhalb der männlichen Bevölkerung. In Deutschland erkranken schätzungsweise jährlich etwa 31000 Männer neu an Prostatakrebs. Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes sterben jährlich 11.000 bis 12.000 Männer an diesem Tumor. Somit steht diese Krebsart in Deutschland an zweiter Stelle der krebsbedingten, organbezogenen Todesursachen bei Männern nach dem Lungenkrebs.
Prostataerkrankungen treffen fast jeden irgendwann. Die Prostata verändert sich meist ab dem fünften Lebensjahrzehnt. Männer, die um die vierzig sind, können erstmals betroffen sein. Bei den bis zu 60-jährigen Männern hat fast die Hälfte eine Prostata-Erkrankung. Männer zwischen 60 und 80 Jahren sind schon zu etwa Dreiviertel betroffen, über 90-jährige Männer zu ungefähr 90 Prozent.
Je weiter die Erkrankung fortschreitet, das heißt, je stärker sich die Prostata vergrößert, desto eher ist mit Beschwerden zu rechnen - und desto eher können auch Komplikationen auftreten. Dazu zählen insbesondere Entzündungen der Harnwege sowie der so genannte "Harnverhalt", bei dem man plötzlich gar kein Wasser mehr lassen kann.
Grundsätzlich gilt: Je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser kann sie behandelt werden. Ist der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose auf die Prostata beschränkt, so sind die Heilungsaussichten sehr günstig.
Prostataerkrankungen werden sehr wesentlich von unserer Lebensweise mit verursacht. Zum einen ist der Mensch stärker als früher negativen Umwelteinflüssen ausgesetzt, zum anderen gilt Ernährung als hoher Erkrankungsfaktor, da sie auf der einen Seite zu viele Gifte, Chemikalien, Hormone, Antibiotika u.ä. enthält und auf der anderen Seite einen Mangel an Vitalstoffen, Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen aufweist. Alkohol und Nikotin tun ein Übriges. Auch übermäßiger Stress schädigt auf die Dauer jedes Organ. Prostataerkrankungen werden weiterhin dadurch gefördert, dass wir zuviel sitzen. Durch wenig Bewegung wird der Stoffwechsel träge, dies wiederum behindert den Organismus, schädliche und zum Teil auch giftige Stoffwechsel-Abbauprodukte auszuscheiden.
Benigne Prostatahyperplasie (Gutartige Prostatavergößerung)
Zu den häufigsten Erkrankungen gehört die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata), die sowohl mit einer Vergrößerung von Prostatazellen als auch mit einer echten Zellvermehrung verbunden ist.
Eine benigne Prostatahyperplasie lässt sich bereits bei 30-jährigen Männern nachweisen und wird mit zunehmendem Alter immer häufiger; bei den 70-jährigen leiden mehr als 80 Prozent darunter. Die Patienten werden meist durch Symptome wie häufiges Wasserlassen tagsüber und, noch lästiger nachts, sowie durch einen häufigen und manchmal quälenden Harndrang auf das Leiden aufmerksam.
Bei der gutartigen Prostatavergrößerung ist die zahlenmäßig häufigste Behandlung der chirurgische Eingriff. Bis vor kurzem galt dieser geradezu als der „goldene Standard“, als die Methode der Wahl zur Beseitigung der quälenden Symptome. Dieses Image wird aber immer mehr durch kritische Untersuchungen in Frage gestellt. Denn der operative Eingriff – die transurethrale Resektion der Prostata, abgekürzt TUR-P genannt – muss aufgrund der möglichen operationsbedingten Nebenwirkungen genauestens überlegt werden. Außer einem hohen Blutverlust, der bei etwa 7 bis 14 Prozent der Patienten Bluttransfusionen erforderlich macht, kann es sogar zu operationsbedingten Todesfällen kommen. Bei 5 bis 9 Prozent der Patienten tritt auch nach dem Eingriff wieder eine Erschwernis des Wasserlassens ein, so dass eine erneute Operation erforderlich werden kann. Mindestens ebenso schwer fällt ins Gewicht, das bei etwa 70 Prozent der Operationen eine retrograde (rückläufige) Ejakulation auftritt, was bedeutet, dass 15 bis 30 Prozent der Patienten danach an Impotenz leiden. Weiterhin tritt bei vielen Patienten vermehrt Inkontinenz auf.
Weit besser als eine Operation ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Prostatafunktion auf natürliche Weise. Dabei haben sich pflanzliche Medikamente beispielsweise aus Kürbiskernextrakt, Sägepalmenbeerenextrakt, Brennesselextrakt oder Roggenpollen als sehr wirksam erwiesen. Studien haben gezeigt, dass diese Pflanzenstoffe in der Lage sind, die Prostataschwellung zu verringern und zu einer maßgeblichen Linderung der Beschwerden beitragen. Tatsächlich können sie sogar bestimmte Enzyme in ihrer Aktivität hemmen und damit die Funktionsfähigkeit von Blase und Prostata unterstützen.
Auch eine Behandlung mit Hyperthermie zeigt in vielen Fällen hervorragende Erfolge.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Amerikaner den Europäern auf vielen medizinischen Gebieten oft einen Schritt voraus sind. In den USA zeichnet sich Folgendes ab: die Rate der konventionell-chirurgischen Eingriffe ist zwischen 1987 und 2004 um 53 Prozent gesunken – mit anhaltender Tendenz. Dafür wurde unlängst in den USA die Hyperthermie – bei uns von vielen Spezialisten lange Zeit bespöttelt – als effektive Behandlungsmethode von der Bundesgesundheitsbehörde (FDA) genehmigt.
Auch in unserer Praxis setzen wir mit großem Erfolg die loko-regionale Tiefenhyper-thermie bei vergrößerter Prostata neben Medikamenten aus dem Bereich der Natur-heilkunde ein.
Prostatitis
Die Prostatitis ist eine entzündliche Erkrankung der Prostata. Sie wird meist durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen und trifft am häufigsten Männer zwischen 20 und 40 Jahren, das heißt, in der sexuell aktivsten Phase. Überwiegend liegt bei den betroffenen Männern eine Abwehrschwäche vor, die heute durch eine Untersuchung der Abwehrmechanismen abgeklärt werden kann, so dass dann eine ursächliche Behandlung möglich ist. Unter ganzheitlichem Aspekt können dafür verantwortlich sein: Zähne, chronische Herde oder eine gestörte Darmflora, ebenso wie eine außerordentliche psychische Belastung. Die ersten Anzeichen einer Prostatitis sind Spannungsgefühl und Schmerzen im Dammbereich, begleitet von häufigem Harndrang und gleichzeitigen Beschwerden beim Wasserlassen.
Wird die Entzündung nicht ausreichend behandelt, kann sie chronisch werden. Die chronisch entzündete Prostata wiederum kann selber zum Krankheitsherd werden und Störungen sowie weitere Erkrankungen nach sich ziehen.
Wie auch die gutartige Prostatavergrößerung, kann eine chronische Prostatitis mit loko-regionaler Hyperthermie und orthomolekularen Medikamenten erfolgreich behandelt werden.
Prostata-Karzinom: ein maligner (bösartiger) Tumor
Eine Frage beschäftigt viele Männer mit benigner Prostatahyperplasie: kann sich daraus auch Krebs entwickeln? Die Antwort darauf lautet eindeutig nein. Die Prostatahyperplasie ist kein Vorstadium eines Prostatakarzinoms.
Die genauen Ursachen des Prostatakarzinoms sind allerdings noch unklar. Mit Sicherheit spielt eine genetische Veranlagung, ebenso wie der Hormonhaushalt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Prostatakrebs. So wie Östrogene Brustkrebs fördern können, lassen männliche Hormone, die Androgene, das Prostatagewebe entgleisen. Sehr wahrscheinlich besteht auch ein Zusammenhang mit falscher Ernährung. Prostatakrebs hat in der Regel eine ziemlich lange Entwicklungszeit, meist einige Jahrzehnte. Ein vorhandener Krebs kann deshalb über viele Jahre beschwerdefrei bleiben. In vier von fünf Fällen entsteht das Karzinom im rückseitigen Bereich der Prostata und macht sich erst spät durch Druck auf andere Organe bemerkbar. Ein Bluttest, der so genannte PSA-Test, kann zwar frühzeitig darauf hinweisen. Häufig löst aber gerade dieser Bluttest falschen Alarm aus und versagt zudem oft auch bei der Erkennung kleiner Geschwülste.
Prostatakrebs kann lebensbedrohlich sein, muss es aber nicht. Die Sterblichkeit liegt bei etwa 25 Prozent. Häufig wächst der Krebs so langsam, das der Betroffene eher an einer anderen Krankheit stirbt, als an Prostatakrebs.
Die sicherste Methode heutzutage, ein Prostatakarzinom zu bestimmen, ist die PET-Cholin Diagnostik, ebenso Sonographie oder MRT. Die Biopsie darf als äußerst umstritten angesehen werden, da man nicht genau weiß, ob dadurch Krebszellen gestreut werden.
Die Entscheidung, ob man bei Prostatakrebs einen operativen Eingriff vornehmen soll oder nicht, ist nicht leicht. Man muss davon ausgehen, dass der Patient ab einem bestimmten Alter im Grunde nichts gewinnt. So ist gerade bei älteren Patienten oft eine abwartende Haltung sinnvoll, da der Verlust an Lebensqualität nach einer Operation beträchtlich sein kann. Die Hyperthermie ist somit auch beim Prostatakarzinom in vielen Fällen eine echte Alternative zur Operation und Bestrahlung.
Ernährung zur Vorbeugung und als Heilhilfe
Prostatakrebs tritt in den westlichen Industrieländern sehr viel häufiger auf, als in Ostasien. Das ist auf den dort verzehrten hohen Anteil an Sojaprodukten zurückzuführen, die aufgrund der so genannten Phytohormone – bioaktive Pflanzenstoffe - einen hohen Schutzeffekt haben. Günstig wirken sich außerdem aus: Vitamin E, Curcuma, Olivenöl, Rotwein, und das in Tomaten enthaltene Lycopin. Fettreiche und faserarme Kost, sowie hoher Fleischverzehr, also eine Ernährung, welche die westliche Welt kennzeichnet, fördern hingegen die Entstehung und Ausbreitung von Prostataerkrankungen. Weiterhin sind jene Nahrungsbestandteile als Heilhilfe von Bedeutung, die den oxidativen Stress senken und/oder die Abwehr- bzw. Reparaturmechanismen des Körpers unterstützen, die so genannten Probiotika. Sie bestehen aus Mineralien und pflanzlichen Stoffen mit multifunktionellen Eigenschaften, die den Körper von Schadstoffen, Toxinen und Krankheitserregern befreien.
Als sehr wirksam hat sich bei Prostataerkrankungen eine Kräutermischung aus China erwiesen, der nach Untersuchungen in den USA eine krebshemmende und vielleicht sogar krebszerstörende Wirksamkeit zukommt. Der Extrakt mit dem Namen „Prostasol“ wird aus acht Kräutern hergestellt und soll den „Selbstötungs-Mechanismus“ (Apoptose) kranker Zellen fördern. Außerdem reduziert er die Aufnahme von Androgenen durch die Tumorzellen und stärkt die Immunabwehr.
Ebenfalls gesundheitsfördernd ist die Einnahme von: Selen, Zink, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin D3, Vitamin E, Coenzym Q10, Weihrauch, Quercetin, Lycopin, Curcumin, Grüntee-Extrakt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die verschiedenen Formen der Hyperthermie, insbesondere der loko-regionalen Tiefenhyperthermie in Verbindung mit auf den Patienten abgestimmte Medikamente, gute Erfolge bei der Behandlung von Prostatakarzinomen versprechen.
Mehr Informationen unter: www.hyperthermie-zentrum-hannover.de
Hyperhtermie Zentrum Hannover Dr. med. Peter Wolf
Oskar-Winter-Straße 9
30161 Hannover
Fon +49 (0)511-66 30 28
www.hyperthermie-zentrum-hannover.de
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