(openPR) Stuttgart, den 14. Mai 2007: Der Verein MANNdat und eine Ortsgruppe des Väteraufbruchs für Kinder kritisieren in einem offenen Brief an Familienministerin von der Leyen anlässlich des Vatertags am 17. Mai gesetzliche Regelungen, die Vätern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erschweren.
In Gleichberechtigungsgesetzen wird die berufliche Förderung vorrangig am weiblichen Geschlecht festgemacht und nicht an der tatsächlich geleisteten Erziehungsarbeit. Damit wird der Vater, der Elternurlaub nimmt oder wegen Kindererziehung in Teilzeit arbeitet, zum größten Verlierer dieser Gesetze gemacht. Er wird benachteiligt durch die beruflichen Ausfallzeiten und er muss zudem laut Gesetz noch wegen seines Geschlechtes bei Einstellung und Beförderung benachteiligt werden.
Nach den geltenden Regelungen kann es passieren, dass ein männlicher Berufsrückkehrer nach seinem Elternurlaub bei gleicher Qualifikation bei Einstellung und Beförderung gegenüber einer Frau, die sich für einen kinderlosen Lebensweg entschieden hat, das nachsehen hat. Für eine nachhaltige Geschlechtergerechtigkeit ist dies ein unzeitgemäßes Hindernis.
Eine solche Gesetzgebung widerspricht dem Wunsch nach mehr aktiv erziehenden Vätern.









