(openPR) Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zur Bibertplantrasse wird sichergestellt, daß diese Trasse gegebenfalls auch für eine oberirdische Schienenverbindung in den Südwesten von Nürnberg freigehalten wird.
Stadtrat Utz Ulrich: Es ist allgemein bekannt, daß eine eventuelle U- Bahn in den Nürnberger Südwesten und weiter nach Zirndorf und Wintersdorf höchstwahrscheinlich schon an dem fehlenden finanziellen Engagement das Landkreises Fürth scheitert. Der fehlende Anbindungswille wird schon im Fall der weitaus dringenderen Anbindung der Gemeinde Stein an das vorhandene U-Bahnnetz deutlich. Damit entfällt aber auch die zentrale Bedingung, um überhaupt eine U-Bahnverlängerung über den bislang erreichten Endpunkt Tillypark hinaus zu planen. Unter diesen Umständen wäre es äußerst kurzsichtig, eine vorhandene und freigehaltene Bahntrasse - wie sie die ehemalige Bibertbahn darstellt - beispielsweise längerfristig für Hausgärten umzuplanen. Vielmehr sollte die Stadt alternativ an einer Planung mitarbeiten, die - weitgehend auf dem alten Gleiskörper - eine oberirdische Bahnerschließung der Gemeinden im Südwesten von Nürnberg mit Anbindung an den Nürnberger Hauptbahnhof ermöglicht.






