(openPR) Osnabrück / Kreis Cloppenburg: - Auf dem Landesparteitag der FDP in Osnabrück wurde der vom Kreisverband Cloppenburg über den Bezirksverband eingebrachte Antrag zum Ausbau der Kinderbetreuung mit großer Mehrheit angenommen. Ob Ina Lemke, FDP – Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Bundestages oder Gesine Meißner, sozialpolitische Sprecherin der FDP – Landtagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses für Sozial- und Gesundheitswesen, Frauen und Familie des niedersächsischen Landtages, alle lobten den Antrag als richtig und wegweisend.
In dem Antrag „Kinderbetreuung – qualifiziert, bedarfs-, kinder- und elterngerecht, aber auch vielseitig“ heißt es:
"Der Ausbau der Kinder- und Tagespflegeplätze ist ein weiterer Schritt, um damit auch dem demographischen Wandel zu begegnen. Für bessere Zukunftschancen sind wieder höhere Geburtenzahlen nötig.
Der Versorgungsgrad der unter Dreijährigen ist zu erhöhen. Die jetzt in der Tagespflege Beschäftigten sind zu qualifizieren und die bestehenden Betreuungsplätze sind besser zu vernetzen.
Die Landesregierung wird aufgefordert, schon bald ein Gutschein-Modell auf den Weg zu bringen, damit die Betreuung nicht nur qualifiziert, sondern auch kinder- und elterngerecht erfolgt. Es dient dem Angebot, wenn gleichrangig neben den angebotenen Gruppen ein Angebot an Tagesmüttern forciert wird.
Der FDP-Bezirksverband Oldenburg fordert die FDP-Landtagsfraktion auf, Voraussetzungen für die Umsetzung der freiwilligen Teilnahme am Modellversuch „Kinderbetreuungs- und Bildungsgutscheine“ zu schaffen, damit baldmöglichst Standards und Finanzierungsmöglichkeiten für die entsprechenden Handlungsanweisungen der Kommunen erfolgen.
Mit diesen Schritten sind die unterschiedlichen Wünsche sowohl in der Quantität als auch in der Qualität bedarfsgerecht zu erfüllen. Es dient einem vielseitigen Angebot und darüber hinaus erfüllen Marktmechanismen eine erzieherische Wirkung auf der Angebotsseite. So dient ein konkurrierendes Angebot einem ständig von Eltern überprüftem Qualitätsangebot.
Die Regelungen bezüglich Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten müssen flexibler gehandhabt werden. Auch Kindertagesstätten profitieren vom Wettbewerb zwischen kommunalen, kirchlichen und privaten Trägern. Alle Träger sind berechtigte Empfänger der Finanzzuweisungen. Bisher können privat-gewerbliche Träger keine Finanzleistung des Landes erhalten."
„Wir brauchen Tagesmütter und privat – gewerbliche Tagesstätten, um den Familien die Flexibilität bieten zu können, die der heutige Arbeitsmarkt erwartet.“, erklärt der FDP – Kreisvorsitzende Peter Friedhoff den Antrag. Das die Liberalen im Kreis mit dieser Einschätzung richtig liegen, beweist die große Mehrheit, mit der die Delegierten dem Antrag ihre Zustimmung gegeben haben.












