(openPR) Was Ökostrom und Treibnetzfischerei mit Delfinschutz zu tun haben…
Mit der speziellen Themenseite jahrdesdelfins.net machen die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und engagierte Meeresschützer auf die bedrohliche Situation der Delfine aufmerksam. Auf den neuen Mitmachseiten finden sich zahlreiche Aktionsmöglichkeiten: vom Protest gegen die Wiedereinführung der Treibnetzfischerei durch die EU bis hin zum Wechsel zu einem atomstromfreien Ökostromanbieter.
Seit der Ausrufung des „Jahrs des Delfins 2007“ durch die UN ist die dramatische Situation der Delfine verstärkt in den Brennpunkt öffentlichen Interesses gerückt. Die Bestände zahlreicher Delfinpopulationen und mehrerer Arten gelten heute als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Neben den Flussdelfinen sind besonders küstennah lebende Populationen der sympathischen Meeressäuger massiv negativen menschlichen Einflüssen ausgesetzt. Beifang in der Fischerei, Überfischung, Lebensraumzerstörung, Meeresverschmutzung, direkte Jagd und Unterwasserlärm fordern ihre Opfer.
So hat die EU, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, mit einem perfiden Trick ausgerechnet zu Beginn des „Jahr des Delfins“ den bislang illegalen Einsatz der alles Leben in den Meeren vernichtenden Treibnetze legalisiert. Eine für Delfine mit katastrophalen Folgen verbundene Entscheidung. www.jahrdesdelfins.net bietet dazu Hintergrundinformationen und einen an EU-Fischereikommissar Joe Borg gerichteten Protestaufruf.
„Doch die Probleme beginnen bereits vor unserer Haustür beim dringend verbesserungsbedürftigen Schutz unserer einzigen in Nord- und Ostsee heimischen Walart, dem Schweinswal“, warnt ein Sprecher der GRD. Auf www.jahrdesdelfins.net kann man sich über die scheuen Meeressäuger informieren und Schweinswal-Sichtungen melden, dringend benötigte Daten für zwei Schutzprojekte in Nord- und Ostsee.
Ein einfach zu bedienender Rechner zeigt anhand des Jahresstromverbrauchs, wie viel Gramm radioaktiven Mülls und wie viel Liter radioaktiv verseuchtes Abwasser man den Delfinen und ihrem Lebensraum erspart, wenn man zu einem atomstromfreien Ökostromanbieter wechselt.
Eine spezielle Fischliste sowie die GRD-Thunfischliste für „delfinsicher“ gefangenen Thunfisch informieren die Verbraucher, wie sie durch ihr Konsumverhalten den Delfinen helfen können.
„Delfine stehen symbolhaft für die durch rücksichtslose Ausbeutung und Zerstörung aus dem Gleichgewicht geratene Artenvielfalt der Weltmeere“, erklärt die GRD. Die Themenseite www.jahrdesdelfins.net zeigt als zentrale Internet-Plattform zum „Jahr des Delfins“, wie jeder durch sein Handeln den Delfinen und dem Leben in den Ozeanen eine Zukunft geben kann.
www.jahrdesdelfins.net
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Society for Dolphin Conservation, Germany
Kornwegerstr. 37 - 81375 München - Germany
Tel.: 0049-89-74 16 04 10 - Fax: 0049-89-74 16 04 11
E-Mai:
Webseite: www.delphinschutz.org
1. Vorsitzender: Rollo Gebhard / V.i.S.d.P.: Ulrich Karlowski
Vereinsregister 13487, Amtsgericht München
FA-München - USt-IDNr.: DE166760398
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.:
1991 gründete der dreifache Weltumsegler Rollo Gebhard die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Es ist meine Verpflichtung“, begründete Rollo Gebhard den mutigen Schritt, erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger. Getreu seinem Motto „Kein Weg ist zu weit, kein Ziel zu fern“ brachte er die Thunfischindustrie in Deutschland durch einen spektakulären Boykott-Aufruf an den Verhandlungstisch. Seitdem haben sich über 95 Prozent der deutschen Thunfisch-Importeure verpflichtet, keinen mit Treibnetzen oder durch Umkreisen von Delfinen gefangenen Thunfisch anzubieten.
Heute ist die GRD eine weltweit tätige Naturschutzorganisation und die einzige in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine und den Erhalt ihrer Lebensräume einsetzt. Wir kämpfen gegen delfintödliche Fischereimethoden, die Jagd auf Delfine, sorgen für die Ausweisung von Delfinschutzgebieten und die Einführung von Schutzgesetzen.
„Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber die Signale sind deutlich: ihre Anzahl geht weltweit zurück“, warnt Rollo Gebhard.
Mit unseren Projekten schützen wir bedrohte Delfine und ihre Lebensräume!
Deutschland – Thunfisch-Kontrollprogramm (SAFE): SAFE bewahrt Tausende Wale und Delfine vor dem grausamen Beifangtod. Publikation einer Verbraucher-Checkliste mit den bestätigten "delfinsicheren" Thunfischmarken.
Peru: Kampf gegen die illegale Delfinjagd, Dynamitfischerei und Meeresverschmutzung gemeinsam mit unseren peruanischen Partnern von der Meeresschutzorganisation ACOREMA.
Adria (Kroatien): Seit 2000 kämpfen wir mit unseren Partnern unter Einsatz eines Patrouillenboots für das Überleben der letzten ca. 220 Adria-Delfine.
Spanien: Einrichtung eines Schutzgebietes bei La Gomera (Kanarische Inseln), Aufbau von ökologischem Wal- und Delfinbeobachtungstourismus.
Mosambik: Einrichtung eines Schutzgebiets für eine kleine Population von Buckeldelfinen bei der Inhaca-Insel (Bucht von Maputo).












