(openPR) „Das Schmerzbuch“ führt Betroffene mit wirksamen Therapiemethoden und Anleitungen zur Selbsthilfe zurück in ein erfülltes Leben
BIELEFELD, April 2007 - Chronische Schmerzen zählen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Allein in Deutschland sind rund 13 Millionen Menschen von ständigen oder regelmäßig wieder-kehrenden Schmerzen betroffen. Für rund fünf Prozent von ihnen ist ein Leben ohne schmerzstillende Medikamente kaum denkbar. Auch wenn in manchen Fällen eine völlige Schmerzfreiheit nicht erreich-bar ist, gibt es dennoch Bewältigungsstrategien, die mehr Lebensqualität und damit Lebensfreude er-möglichen. “Das Schmerzbuch“ zeigt wirkungsvolle Therapiemethoden und Wege zur Selbsthilfe auf und macht Mut, sich einem Leben mit dem Schmerz zu stellen anstatt zu kapitulieren.
Schmerztherapie gegen den Gewöhnungseffekt im Gehirn
„Gesundheit erbitten die Menschen von den Göttern, dass es aber in ihrer eigenen Macht liegt, diese zu erhalten, daran denken sie nicht“, sagte schon der griechische Philosoph Demokrit. Dr. Maria Schau ermuntert Schmerzpatienten, diese Chance zu nutzen und sich nicht von ihren Beein-trächtigungen lähmen zu lassen. Der wichtigste erste Schritt dabei: zu verhindern, dass aus akuten Problemen chronische werden.
Die Autorin erläutert, welche Gewöhnungseffekte im Gehirn zur Entwicklung eines so genannten Schmerzgedächtnisses und einer dauerhaften Veränderung der Nervenfasern führen. Um diese sich verselbstständigende Schmerzspirale sowie dauerhafte körperliche Einschränkungen zu ver-meiden, empfiehlt die Medizinerin ein ausbalanciertes Programm aus Schmerzbehandlung, sys-tematischer Bewegung(stherapie) und Stressentlastung in fünf Stufen:
1. Medikamentöse Behandlung, die die Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses verhindert
2. Physiologische und psychologische Behandlungen zur Aktivierung der körpereigenen Schmerzkontrolle und -distanzierung
3. Verbesserung der durch den Schmerz eingeschränkten Körperfunktionen durch Kranken-gymnastik und persönliches Training
4. Psychische „Auszeiten“ vom Schmerz durch Entspannung und positive Imaginationen
5. Unterstützung des Patienten bei der Rückkehr in ein möglichst beschwerdefreies Leben
Tipps zu einer die seelische Ausgeglichenheit fördernden Ernährung und zu sanften Naturheilmitteln stärken zusätzlich die Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Betroffenen.
Über den Schmerz hinauswachsen
Auch wenn der Schmerz bereits chronisch geworden ist, gibt es noch Auswege aus dem Teufels-kreis von körperlichem Leiden und seelischer Frustration, denn so, wie das Gehirn den ständigen Schmerz „erlernt“, ist auch ein Verlernen der Schmerzspur durch intensives Training möglich. Ein-fühlsam geht Dr. Maria Schau auf die Sorgen und Nöte, die durch chronische Schmerzen entste-hen, ein und entwickelt eine leicht umzusetzende Selbsttherapie, die Betroffene darin stärkt, eine lähmende Schmerzfixierung zu überwinden und gewissermaßen über den Schmerz hinaus zu wachsen.
„Es gibt kaum eine Situation, die nicht im optimalen Sinne zu beeinflussen wäre. Jeder hat die Möglich-keit, sich dem Licht zuzuwenden“, so das Credo der Autorin, die für die Zusammenhänge zwischen per-sönlicher Einstellung und Schmerzerleben sensibilisiert und zeigt, wie der Glaube an Heilung ein Leben in Harmonie fördert. Mit leicht erlernbaren und problemlos in den Alltag integrierbaren Übungen können Schmerzpatienten eine neue Balance zwischen Körper und Geist herstellen und finden so den Weg zu-rück in ein erfülltes Leben.
Ein Buch für alle Betroffenen von akuten oder chronischen Schmerzen, die ihrem Schicksal aktiv begegnen wollen, sowie für Mediziner, Heilpraktiker und Therapeuten, die ihre Patienten in ihrer Selbstverantwortung stärken möchten.
Das Schmerzbuch. Ein Ratgeber zur Selbsthilfe und Selbsttherapie – Über die Einnahme von Medikamenten und über die Frage: „Warum ich?“ hinaus von Dr. Maria Schau
Aurum Verlag, Bielefeld 2007, 120 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-89901-119-7
Preis: 14,80 Euro, SFr 26,60, A 15,30 €
Über die Autorin
Die Autorin Maria Schau, Dr. der Philosophie und Professorin für Pastoralpsychologie, arbeitete nach ihrem Studium der Psychologie und Medizin zunächst mit Professor Konrad Lorenz in der Verhaltensforschung zusammen und veröffent-lichte mehrere Schriften im In- und Ausland über ihre Forschungsprojekte. Später und im Zusammenhang mit ihrer Tä-tigkeit wandte sie sich der Hirnforschung und Schmerztherapie zu. Ihr neuestes Werk „Das Schmerzbuch“ ist ein leicht-verständlicher Ratgeber zur Orientierung und zur möglichen Selbsthilfe.
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