(openPR) Online-Seminar gibt Überblick über rechtliche Neuerungen, EU-Regulierung und praktische Auswirkungen
Das Verdachtsmeldewesen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Nationale und europäische Regulierungsinitiativen sowie internationale Prüfungen erhöhen den Druck auf Verpflichtete spürbar. Eine aktuelle Online-Fachveranstaltung greift diese Entwicklungen auf und gibt einen kompakten Überblick über neue rechtliche Anforderungen, behördliche Auslegungshilfen und künftige EU-Vorgaben.
Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse der letzten Deutschlandprüfung durch die Financial Action Task Force (FATF). Kritisch bewertet wurden insbesondere der starke Anstieg der Verdachtsmeldungen und die zunehmende Unsicherheit bei der Anwendung der Meldepflicht nach § 43 GwG. Die Veranstaltung beleuchtet die Ursachen dieser Entwicklung und zeigt auf, welche praktischen Konsequenzen sich daraus für Unternehmen ergeben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Veröffentlichungen der Financial Intelligence Unit (FIU) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Behandelt werden unter anderem das negative Typologiepapier der FIU sowie die neue Orientierungshilfe zur Auslegung der Begriffe „Unverzüglichkeit“ und „Vollständigkeit“ von Verdachtsmeldungen. Diese Vorgaben haben unmittelbare Auswirkungen auf interne Meldeprozesse und die Abgrenzung zwischen internen Hinweisen und meldepflichtigen Sachverhalten.
Darüber hinaus werden weitere Neuerungen aus Gesetzgebung und Aufsichtspraxis vorgestellt, darunter das automatisierte Rückmeldekonzept der FIU, neue Anforderungen an Fristfallmeldungen sowie die GwG-Meldeverordnung. Ergänzt wird das Programm durch einen Ausblick auf die EU-AML-Verordnung (EU) 2024/1624 und die sechste EU-Geldwäscherichtlinie (AMLD 6), die das Verdachtsmeldewesen künftig europaweit neu strukturieren werden.
Jetzt informieren und Handlungssicherheit gewinnen
Die Online-Veranstaltung richtet sich an Geldwäschebeauftragte, Compliance-Verantwortliche sowie Fach- und Führungskräfte aus Finanz- und Nichtfinanzsektoren, die ihre Meldeprozesse rechtssicher gestalten und sich frühzeitig auf kommende regulatorische Anforderungen vorbereiten möchten.
Weitere Informationen und Anmeldung online.













