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Neue DORA-Anforderungen an die Prozesse zur Steuerung & Überwachung von IKT-Risiken

Bild: Neue DORA-Anforderungen an die Prozesse zur Steuerung & Überwachung von IKT-Risiken

(openPR) IKT-Risikosteuerung unter verschärfter DORA-Aufsicht – warum viele Banken ihre Risiko-Überwachungs-Prozesse jetzt nachschärfen müssen

Die Steuerung und Überwachung von IKT-Risiken rückt zunehmend in den Mittelpunkt aufsichtlicher Prüfungen. Viele Banken haben zwar Risikoprozesse etabliert, doch in der Praxis zeigen sich deutliche Schwächen: Risikodaten sind nicht ausreichend aggregiert, Frühwarnindikatoren fehlen oder sind nicht belastbar, und die Verzahnung mit OpRisk, Informationssicherheit und Notfallmanagement bleibt unvollständig. Das Ergebnis sind Risikoberichte, die Transparenz suggerieren, dem Management aber keine verlässliche Steuerungsgrundlage liefern.

Besonders kritisch ist die IKT-Risikoinventur. In zahlreichen Instituten werden IKT-Risiken nicht vollständig identifiziert oder nur pauschal bewertet. Abhängigkeiten von IT-Dienstleistern, Konzentrationsrisiken oder Wechselwirkungen mit Cyberrisiken bleiben häufig unterbelichtet. Gleichzeitig fehlt es an klaren Kriterien, wann Risiken akzeptabel sind und wann zwingend Maßnahmen erforderlich werden. Ohne definierte Risikoakzeptanzgrenzen und wirksame Frühwarnindikatoren bleibt Risikosteuerung reaktiv – statt vorausschauend.

Hinzu kommt ein strukturelles Problem: IKT-Risiken werden zwar dokumentiert, aber nicht konsequent in das operative Risikomanagement überführt. Die Einbindung in OpRisk-Controlling, SIEM oder IT-Service-Continuity-Prozesse erfolgt oft nur punktuell. Dadurch gehen wichtige Informationen verloren, Eskalationen verzögern sich und Schwachstellen werden erst sichtbar, wenn es bereits zu Störungen oder Vorfällen gekommen ist.

Das Fachseminar „Verschärfte DORA-Anforderungen an die Prozesse zur Steuerung & Überwachung von IKT-Risiken“ am 23. Februar 2026 setzt genau an diesen Punkten an.

Dirk Schumann, IT-Risk- und Compliance-Manager bei der DZ BANK, zeigt aus der Praxis eines Kreditinstituts, wie IKT-Risikoprozesse strukturiert, belastbar und prüfungssicher ausgestaltet werden können.

Im Fokus stehen konkrete Fragestellungen: Wie werden IKT-Risiken vollständig identifiziert und sinnvoll priorisiert? Wie lassen sich Risikodaten so aufbereiten, dass sie Steuerungswirkung entfalten? Und wie werden Frühwarnindikatoren definiert, die Risiken frühzeitig sichtbar machen? Darüber hinaus zeigt Dirk Schumann, wie IKT-Risiken wirksam in OpRisk, SIEM und IKT-Service-Continuity-Management eingebettet werden können – ohne zusätzliche Bürokratie zu erzeugen.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Ansätze, um ihre bestehenden Prozesse kritisch zu überprüfen und gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist ein IKT-Risikomanagement, das Risiken nicht nur erfasst, sondern aktiv steuert.

Die zentrale Botschaft: IKT-Risikosteuerung entscheidet über Stabilität und Handlungsfähigkeit. Institute, die ihre Prozesse jetzt nicht nachschärfen, riskieren nicht nur Feststellungen, sondern reale operative Schäden. Dieses Seminar zeigt, wie sich Transparenz, Steuerungsfähigkeit und Aufsichtsfestigkeit wirksam verbinden lassen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/neue-dora-anforderungen-die-prozesse-zur-steuerung-ueberwachung-von-ikt-risiken

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