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IKT und DORA im Fokus: Informationssicherheit & IKT-Risikomanagement am 8. Oktober 2025

(openPR) Cyberangriffe, Cloud-Risiken, Kontrolllücken – warum Banken ihr IKT-Risikomanagement dringend aufrüsten müssen

Die letzten Monate haben es eindrücklich gezeigt: Banken und Finanzdienstleister stehen im Fadenkreuz professioneller Angreifer. Phishing-Wellen, Ransomware-Attacken und Manipulationen über Lieferketten häufen sich – und treffen Institute oft genau dort, wo die Verteidigungslinien schwach sind. Hinzu kommt, dass Cloud-Services und externe IT-Dienstleister nicht nur Chancen bieten, sondern zusätzliche Risiken schaffen: Intransparente Subdienstleister, fehlende Protokollierungen und mangelhafte Berechtigungsverwaltung sind in vielen Prüfungen Standard-Feststellungen. Die Aufsicht ist alarmiert und macht deutlich: DORA und die geplanten neuen MaRisk verschärfen die Anforderungen massiv. Wer sein IKT-Risikomanagement nicht konsequent ausrichtet, riskiert nicht nur Beanstandungen, sondern im Ernstfall Ausfälle geschäftskritischer Prozesse.

Besonders problematisch ist, dass viele Häuser noch immer auf unzureichende Schwachstellen-Scans setzen oder Penetrationstests nur sporadisch durchführen. Auch Security Information and Event Management (SIEM) und Security Operations Center (SOC) sind in kleineren und mittleren Instituten häufig nicht etabliert. Damit bleiben Alarme unbemerkt, Log-Daten ungeprüft und Angriffe unentdeckt – manchmal über Monate. Im Ernstfall bedeutet das: Datenabfluss, massive Reputationsschäden und unmittelbare Gefährdung der Geschäftsfortführung.

Genau hier setzt das Online-Seminar „IKT und DORA im Fokus: Informationssicherheit & IKT-Risikomanagement“ am 8. Oktober 2025 an.

Drei ausgewiesene Experten bringen Aufsicht, Praxis und Prüfungsansätze zusammen:

Alexander Lohr (Bundesbank) zeigt die konkreten Erwartungen der Aufsicht an operative Informationssicherheit – von Schwachstellenmanagement über Penetrationstests bis hin zur Einbindung von IKT-Dienstleistern.

Dirk Schumann (DZ Bank) beleuchtet, wie Daten und Prozesse zur Steuerung von IKT-Risiken wirklich geprüft werden und welche Änderungen DORA dafür zwingend macht. Themen sind u. a. Risikoinventur, Risk Self-Assessments, Frühwarnindikatoren und die Einbettung ins OpRisk-Controlling.

Stephan Wirth (NRW.BANK) vermittelt, wie Informationssicherheit, IKT-Risikokontrollfunktion und IKT-Risikomanagement wirksam zusammenspielen. Im Fokus stehen neue Pflichten für ISB und Kontrollfunktion, das Berechtigungsmanagement sowie der Umgang mit IT-Projekten, IDV und Cybersicherheitsvorfällen.

Das Seminar liefert nicht nur Theorie, sondern konkrete Praxistipps und Best Practices. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie Angemessenheit und Wirksamkeit ihrer Schutzmaßnahmen nachweisen, Lücken in der Governance schließen und Prozesse so aufstellen, dass sie aufsichts- und prüfungssicher sind.

Die Botschaft ist klar: Informationssicherheit und IKT-Risikomanagement sind keine Nebenschauplätze mehr, sondern entscheiden über die Stabilität ganzer Institute. Wer sich auf alte Strukturen verlässt, spielt mit der Widerstandsfähigkeit seines Hauses. Dieses Seminar zeigt, wie Banken ihre Schutzmechanismen jetzt auf das nächste Level bringen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/ikt-und-dora-im-fokus-informationssicherheit-ikt-risikomanagement

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