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DORA Spezial: Informationssicherheit und IKT-Risikomanagement am 22. Januar 2026

Bild: DORA Spezial: Informationssicherheit und IKT-Risikomanagement am 22. Januar 2026

(openPR) Wenn Informationssicherheit zum Aufsichtsrisiko wird – DORA zwingt Banken zum Umdenken im IKT-Risikomanagement

Kaum ein Bereich steht derzeit so unter Druck wie die Informationssicherheit in Banken. Mit der Umsetzung von DORA hat sich die Perspektive der Aufsicht deutlich verschoben: Weg von reiner IT-Sicherheitsdokumentation, hin zu einem integrierten IKT-Risikomanagement, das Informationssicherheit, Business Continuity und Dienstleistersteuerung miteinander verzahnt. Doch viele Institute kämpfen noch immer damit, diese neuen Anforderungen praktisch umzusetzen – mit teils gefährlichen Folgen für ihre digitale Resilienz.

In aktuellen Prüfungen der BaFin zeigt sich, dass zahlreiche Häuser ihre Schutzbedarfsanalysen, Risikobewertungen und Meldeprozesse nur formal abbilden. Die operative Umsetzung bleibt lückenhaft, Verantwortlichkeiten sind unklar und die neue IKT-Risikokontrollfunktion existiert oft nur auf dem Papier. Gleichzeitig steigen Cyberangriffe und Sicherheitsvorfälle weiter an – eine gefährliche Mischung, die immer häufiger zu Ausfällen kritischer Geschäftsprozesse führt. Besonders alarmierend: Bei der Nutzung von Cloud-Services und externen IT-Dienstleistern fehlt in vielen Fällen eine systematische Bewertung der Informationssicherheitsrisiken.

Das Online-Seminar „DORA Spezial: Informationssicherheit und IKT-Risikomanagement“ am 22. Januar 2026 zeigt, wie Banken diese Schwächen gezielt beheben können.

Die erfahrenen Referenten Mike Bona-Stecki (DekaBank) und Stephan Wirth (NRW.BANK) vermitteln konkrete Lösungsansätze, um Informationssicherheit und IKT-Risikomanagement zu einer belastbaren Einheit zu verbinden.

Stephan Wirth eröffnet mit einem Erfahrungsbericht, wie DORA die Rolle des Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) neu definiert. Seine zentrale Botschaft: Informationssicherheit ist kein isoliertes Spezialgebiet mehr, sondern ein Kernbestandteil des Risikomanagements. Er zeigt, wie die IKT-Risikokontrollfunktion praktisch etabliert wird, welche Wechselwirkungen zwischen Fachbereichen, IT und ISB bestehen – und warum gerade die Qualität der Daten und Prozesse über den Erfolg oder Misserfolg einer DORA-Prüfung entscheidet.

Anschließend führt Mike Bona-Stecki durch die operative Ebene: Mithilfe von Strukturanalyse und Schutzbedarfsfeststellung erklärt er, wie Institute Sollmaßnahmen ableiten, Prioritäten setzen und die Ergebnisse in ein überprüfbares Risikokonzept überführen. Er zeigt, wie Standards wie ISO 27.xxx und BSI-Grundschutz sinnvoll genutzt werden können, um regulatorische Anforderungen in praxistaugliche Prozesse zu übersetzen. Besonders aufschlussreich sind seine Beispiele zu typischen Schwächen in der Schutzbedarfsanalyse – etwa unvollständige Erhebung von IT-Schutzobjekten, unklare Zuordnungen von Verantwortlichkeiten oder fehlende Aktualisierungen nach Systemänderungen.

Im weiteren Verlauf thematisiert Bona-Stecki die erweiterten Anforderungen an IT-Auslagerungen und Cloud-Services. Er erklärt, wie Cyberrisiken in Auslagerungsentscheidungen einfließen müssen, welche vertraglichen Mindestanforderungen an Informationssicherheit gelten und wie Business Continuity Management (BCM) und ITSCM in den Gesamtprozess integriert werden. Besonders praxisnah sind seine Hinweise zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Informationssicherheit – ein Themenfeld, das die Aufsicht künftig besonders genau beobachten wird.

Das Seminar bietet den Teilnehmenden nicht nur regulatorische Orientierung, sondern auch konkrete Werkzeuge:

  • Vorgehensweisen zur Ermittlung und Bewertung von IKT-Risiken,
  • Checklisten zur Ausgestaltung der IKT-Risikokontrollfunktion,
  • Methoden zur Erstellung von Sollmaßnahmenkatalogen,
  • und Best-Practice-Beispiele für ein wirksames Zusammenspiel von Informationssicherheit, BCM und Compliance.

Die zentrale Erkenntnis: DORA verlangt keine neuen Dokumente – sondern ein neues Denken. Informationssicherheit darf nicht länger als reaktive Schutzfunktion verstanden werden, sondern als integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung. Nur wer Risiken systematisch bewertet, Prozesse integriert und Verantwortlichkeiten klar zuweist, wird den kommenden Prüfungen standhalten.

Dieses Seminar zeigt, wie Institute ihre Sicherheits- und Risikostrukturen professionalisieren, Schwachstellen schließen und die digitale Widerstandsfähigkeit ihres Hauses nachhaltig stärken.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/dora-spezial-informationssicherheit-und-ikt-risikomanagement

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