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IKT-Governance im Fokus der Aufsicht am 10. Februar 2026

Bild: IKT-Governance im Fokus der Aufsicht am 10. Februar 2026

(openPR) IKT-Governance unter aufsichtlicher Beobachtung – warum in vielen Banken die IKT-Risiko-Steuerung noch nicht DORA-konform ist

IT-Governance gilt in vielen Instituten als etabliert: Richtlinien existieren, Rollen sind definiert, Prozesse beschrieben. Doch Aufsichtsprüfungen und Sicherheitsvorfälle zeigen ein anderes Bild. Häufig fehlt es an einer durchgängigen Steuerung, die IT-Risiken, Informationssicherheit, Berechtigungsmanagement und Dienstleisterkontrolle wirklich zusammenführt. Stattdessen arbeiten viele Banken mit fragmentierten Ansätzen, die Transparenz suggerieren, IKT-Risiken aber nicht konsequent adressieren.

Ein besonders kritischer Punkt ist die zunehmende Komplexität der IT-Landschaften. Cloud-Anwendungen, externe IKT-Dienstleister und Eigenentwicklungen der Fachbereiche erhöhen die Abhängigkeiten erheblich. Dennoch bleiben Schutzbedarfs- und Risikoklassifizierungen oft uneinheitlich oder zu grob. Ohne klare Priorisierung ist jedoch nicht erkennbar, welche Systeme und Dienstleistungen tatsächlich kritisch sind – und wo im Störungsfall sofort gehandelt werden muss.

Auch das Identity- und Access-Management (IAM) entwickelt sich immer häufiger zum Schwachpunkt. Fehler im Vergabeprozess, unzureichende Funktionstrennungen oder oberflächliche Rezertifizierungen gehören zu den häufigsten Feststellungen. Besonders problematisch ist, dass diese Mängel selten isoliert auftreten: Sie sind Ausdruck einer Governance, in der Verantwortung verteilt, aber nicht wirklich gesteuert wird.

Hinzu kommt, dass IT-Governance in vielen Häusern zu stark als IT-Thema verstanden wird. Die Einbindung von Fachbereichen, Risikomanagement, Informationssicherheit und Management bleibt lückenhaft. Entscheidungen werden verzögert, Risiken nicht sauber eskaliert und Maßnahmen nicht konsequent nachgehalten. Gerade in einem Umfeld zunehmender Cyberbedrohungen und regulatorischer Verdichtung ist das ein gefährlicher Zustand.

Das Fachseminar „IKT-Governance im Fokus der Aufsicht“ am 10. Februar 2026 greift diese Schwachstellen gezielt auf.

Dr. Markus Held (BSI) zeigt, wie sich regulatorische Anforderungen, technologische Entwicklungen und Sicherheitsaspekte in einer belastbaren IT-Governance zusammenführen lassen.

Tina Hausknecht (Bundesbank) referiert zum Thema Benutzerberechtigungen.

Lars Ehrenfeld (Kreissparkasse Heilbronn) ergänzt die Aufsichtsperspektive um praxisnahe Erfahrungen aus der Umsetzung in einem Institut.

Im Mittelpunkt stehen konkrete Fragen: Wie lassen sich Schutzbedarfs- und Risikoklassifizierungen konsistent aufbauen? Wie wird IAM so organisiert, dass es prüfungssicher und praktikabel bleibt? Und wie können externe Dienstleister wirksam in die Governance eingebunden werden, ohne Steuerungsfähigkeit zu verlieren?

Die zentrale Botschaft ist klar: IT-Governance entscheidet darüber, ob Risiken beherrscht oder nur verwaltet werden. Institute, die ihre Strukturen nicht kritisch hinterfragen, laufen Gefahr, erst im Prüfungsbericht oder im Störungsfall die eigenen Schwächen zu erkennen. Dieses Seminar zeigt, wie IKT-Governance klarer, wirksamer und managementtauglich gestaltet werden kann.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/ikt-governance-im-fokus-der-aufsicht

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