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OpRisk SPEZIAL: IKT-Risiken im Fokus der Aufsicht am 20. Oktober 2025

(openPR) Wenn IKT-Risiken zum operationellen Risiko werden – oft unterschätzt, nicht erkannt und falsch gesteuert

Cyberangriffe, Cloud-Ausfälle, Datenpannen – kaum ein Risikofeld entwickelt sich derzeit so dynamisch wie das der IKT-Risiken. Die Aufsicht warnt seit Monaten: Viele Banken unterschätzen die Bedrohung. Trotz klarer Vorgaben aus MaRisk, DORA und den EBA-ICT-Leitlinien bestehen in der Praxis massive Lücken. Risiken werden zu spät erkannt, falsch bewertet oder gar nicht in die Gesamtsteuerung überführt. Besonders alarmierend: Zahlreiche Institute haben ihr OpRisk-Management noch nicht auf die neuen Anforderungen abgestimmt – und riskieren damit, dass IKT-Risiken nicht nur zum Reputations-, sondern zum Existenzrisiko werden.

In vielen Häusern sind IT-Risiken noch immer eine Blackbox. Die Risikoinventur erfolgt unsystematisch, Frühwarnindikatoren fehlen, und Sicherheitskonzepte sind veraltet. Hinzu kommt, dass die Ablösung der BAIT durch DORA viele Prozesse ins Wanken gebracht hat: Wer ist künftig verantwortlich für Identifikation, Bewertung und Überwachung von Informationsrisiken? Wie lassen sich operationelle IKT-Risiken sauber quantifizieren und in das OpRisk-Controlling überführen? Und wie kann sichergestellt werden, dass Risiken aus Auslagerungen und Cloud-Diensten vollständig erfasst werden?

Genau hier setzt das Online-Seminar „OpRisk SPEZIAL: IKT-Risiken im Fokus der Aufsicht“ am 20. Oktober 2025 an.

Daniel Schmidt (Bundesbank) und Alexander Meyer (DZ BANK) beleuchten die Problemfelder aus Aufsicht und Praxis.

Am Vormittag zeigt Daniel Schmidt, welche Anforderungen die Aufsicht künftig an die IKT-Risikosteuerung stellt. Er erläutert, wie IKT-Risiken nach MaRisk, DORA und dem neuen OpRisk-Standardansatz zu ermitteln und zu bewerten sind, und wo in der Praxis die häufigsten Schwachstellen liegen: unvollständige Risikoanalysen, fehlende Dokumentation, mangelnde Integration in das OpRisk-Management. Auch die Risiken aus Cloud-Nutzung und Auslagerungen werden detailliert behandelt – gerade hier offenbaren Prüfungen regelmäßig eklatante Defizite.

Am Nachmittag gibt Alexander Meyer einen Praxisbericht aus der DZ BANK. Er zeigt, wie IKT-Risiken konkret in das OpRisk-Controlling eingebunden werden, wie sich Frühwarnindikatoren etablieren lassen und wie Institute ihre Rest-Risiken quantifizieren können. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Schnittstelle zwischen Third Party Risk Management und IKT-Risikomanagement – ein Bereich, der bei vielen Banken noch nicht ausreichend abgestimmt ist.

Das Seminar richtet sich an alle, die IKT-Risiken steuern, prüfen oder verantworten – von Revision und Informationssicherheit über Risikomanagement und Auslagerungssteuerung bis zu IT-Governance und Compliance. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Hinweise, wie sie ihr IKT-Risikomanagement aufsichtskonform, prüfungssicher und zugleich effizient aufstellen können.

Die Botschaft ist eindeutig: Wer IKT-Risiken heute noch isoliert betrachtet, steuert blind in die nächste Prüfung. Dieses Seminar zeigt, wie Institute ihre Risikoarchitektur modernisieren, Risiken transparent machen und die digitale Resilienz nachhaltig stärken – bevor die Aufsicht entsprechende Risikoaufschläge verhängt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/oprisk-spezial-ikt-risiken-im-fokus-der-aufsicht

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